Liga bietet Spannung pur
11.11.2010 | 16:53 Uhr 2010-11-11T16:53:00+0100
Schwelm.Die Schwelmer Baskets reisen am Sonntag zu den SUM Baskets Braunschweig. Zum Tabellenletzten. „Es gibt keinen Tabellenletzten“, widerspricht Raphael Wilder, der Schwelmer Trainer, „in dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Nur zwei Beispiele: Herten verliert in Berlin und wir zu Hause gegen den Drittletzten Leverkusen.“ Die Partie am frühen Sonntagabend ist für Wilder also völlig offen.
Die Liga ist auch unglaublich ausgeglichen. Zwischen dem ersten und letzten Platz liegen gerade einmal drei Punkte. Mehr Spannung geht kaum.
Gut sind die Voraussetzungen für die Schwelmer indes nun wahrlich nicht. Achim Beiersmann und Michael Agyapong (Bänderriss) werden längere Zeit ausfallen. Und Center „Toffer“ Speier plagen seit zwei Wochen arge Knieprobleme.
„Er hat starke Schmerzen. Ich kann nur hoffen, dass er durchhält. Er ist die zentrale Figur in unserem Spiel,“ so „Raffi“ Wilder, der zudem hofft, dass seine beiden anderen Center, Julius Dücker und Max Dohmen, an alte Stärken anknüpfen. „Jogi“ Dalbeck ist in dem Auswärtsspiel wie üblich nicht dabei.
Die Braunschweiger gelten als aggressivstes Team der Liga. Ihr Durchschnittsalter beträgt gerade einmal 22 Jahre. „Die Spieler beherrschen die Ganzfeldpresse und mehrere Verteidigungsvarianten, üben damit einen enormen Druck aus“, weiß Wilder. „Da müssen wir supergut spielen, jeder muss seine Topleistung bringen – und das über 40 Minuten und nicht nur eine Halbzeit lang“, so der Coach, „dann haben wir auch eine Chance.“
Die Niedersachsen warten noch auf ihren ersten Heimsieg, waren aber bereits in Leverkusen und Leipzig erfolgreich. Sie verfügen über einen geradezu riesigen, 16-köpfigen Kader, darunter allein sechs Nachwuchskräfte aus der eigenen Jugend im Alter zwischen 15 und 19 Jahren.
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