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Baketball-Krimi

Julius Dücker am Ende der Matchwinner

23.01.2011 | 21:52 Uhr
Julius Dücker am Ende der Matchwinner

Schwelm.Spannung ohne Ende. Spannung bis ganz zum Schluss. Die Basketball-Fans kamen gestern Abend in der Halle West wirklich auf ihre Kosten. Und beide Lager feierten ihre Lieblinge nach dem Ende frenetisch. Die Baskets indes hatten mehr Grund zur Freude, als der alte Rivale BSV Wulfen. Sie setzten sich mit 89:85 durch.

„Damit sind wir im direkten Vergleich vorn“, lachte Baskets-Trainer „Raffi“ Wilder, „in Wulfen haben wir nur it drei Punkten verloren.“ Die Revanche ist also gelungen.

Beide Teams zeigten starke Leistungen, wenngleich es anfangs nach einem regelrechten Fehlwurf-Festival aussah. Insgesamt 23-mal wechselte die Führung in den 40 Spielminuten, 17-mal stand es Unentschieden. Die höchste Führung erarbeiteten sich die Baskets im zweiten Viertel zum 31:25.

Völlig unglaublich war die Foulverteilung. Erst in der 17. Minute kassierten die Schwelmer ihr erstes. Wulfen lag da schon mit neun deutlich vorn - doch die Schwelmer sollten aufholen.

Das letzte Viertel begann mit einem Dreier des Ex-Schwelmers Jan Sprünken zum 67:67. Von da an gelang keinem Team mehr eine nennenswerte Führung. Und Julius Dücker kam immer besser ins Spiel. Er sorgte dafür, dass sich Wulfens Star Joey Henley nicht mehr so oft in Szene setzen konnte, holte einen Offense- und fünf Defense-Rebounds und erzielte 17 seiner insgesamt 19 Punkte.

Je weiter die Uhr herunterlief, desto spannender wurde es. Dücker brachte Schwelm mit einem Korb und anschließendem Freiwurf mit 85:82 in Führung – Wulfen glich aus. Dücker scort 13,7 Sekunden vor Schluss erneut, verwirft aber den zugesprochenen Freiwurf – 87:85. Beide Teams nehmen eine Auszeit, erst die Gäste, dann die Gastgeber. Dücker verwirft anschließend, aber Jason Holmes stiehlt dem unglaublich schnellen und wendigen Steve Briggs das Leder und schickt es per Dunking durch die Reuse – 89:85 und noch drei Sekunden zu spielen. Die Wulfener sind im Ballbesitz, vergeben aber ihre allerletzte Chance. Es hätte ohnehin nur für den direkten Vergleich Bedeutung gehabt.

Urich Mittag

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