Eine gebrochene Rollenschiene bringt Lisa-Marie Bergfeld aus dem Gleichgewicht
09.06.2009 | 19:39 Uhr 2009-06-09T19:39:00+0200Obwohl das Wetter der letzten Tag alles andere als gut war, muss man sich jetzt wohl nicht mehr auf frostigen Temperaturen und Schneefall einstellen - zum Leidwesen vieler Skifahrer. Die sind aber praktisch veranlagt, tauschten für die Sommermonate die Skier gegen Inliner aus.
Sie machten die asphaltierte Straße zu ihrer Piste. Mittlerweile werden Wettkämpfe in dieser Disziplin ausgetragen, wie der WSV Inline-Alpin Cup bei der Skigemeinschaft Ennepetal.
Zum vierten Mal traten insgesamt 85 Starter aus Winterberg, Iserlohn, Oberes Banfetal (Siegen), Sundern, Züschen, Oberhundem, Neukirchen Hülchrath, Silbach und Ennepetal auf der Pregelstraße im Industriegebiet Oelkinghausen an und lieferten sich packende Rennen. Auf der nicht sehr steilen aber dennoch anspruchsvollen und etwa 300 Meter langen Strecke mussten 30 Slalomtore schnellstmöglich durchfahren werden. Dabei erreichten die Fahrer Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 50 Kilometern in der Stunde.
Die acht schnellsten Fahrer der ersten beiden Durchgänge mussten sich schließlich im Finale miteinander messen. Das Rennen der besten acht wurde im Ko.-System ausgefahren.
Mit Lisa-Marie Bergfeld, Lars Muylkens und Flemming Monse haben sich drei Ennepetaler für das Finale qualifiziert. Die beiden jungen Fahrer Lars Muylkens und Flemming Monse schieden jedoch schon in der ersten Runde aus, da sie beide gegen einen Erwachsenen antreten mussten und unterlagen. Lisa-Marie Bergfeld hingegen kämpfte sich bis in das Finale. Doch das Glück war nicht auf ihrer Seite. Eine gebrochene Rollenschiene brachte sie aus dem Gleichgewicht, sie stürzte und unterlag gegen Laura Oberließen (SC Züschen), die sich über die Siegesprämie freuen durfte. Bei den männlichen Teilnehmern gewann Patrik Radwaniak (SK Winterberg).
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