"Das ist wie Schalke gegen Dortmund"
31.01.2008 | 17:15 Uhr 2008-01-31T17:15:32+0100Mehr als anfeuern und mitfiebern war für Pia Meyer, Alina Pickshaus und Niels Robe beim Leichtathletik-Hallenvergleich für Schüler-Mannschaften nicht möglich. Das tat schon etwas weh.
"Hier ist immer etwas los, das ist die beste Veranstaltung im Jahr", sagt Pia Meyer mit leuchtenden Augen und wünscht sich "noch einmal dabei zu sein". Leider ist Pia zu alt für den Wettbewerb. Vom Jahr 2000 bis 2006 war Pia Meyer beim Hallenvergleich ebenfalls am Start. "Eine schöne Zeit", schwelgt sie in Erinnerungen und bezieht sich auf die begeisterten Zuschauer und die lautstarke Unterstützung.
Früher ist es noch höher hergegangen
Allerdings meint sie auch, dass es in den Veranstaltungen früherer Jahre noch besser zur Sache gegangen sei. "Da waren es noch mehr Athleten und Zuschauer, die Halle war toll geschmückt", berichtet sie von vergangenen Zeiten. Und sie bekommt Zuspruch von Alina Pickshaus, die ebenfalls altersbedingt nur zuschauen kann. "Ich bin zwar eigentlich aufs Speerwerfen fixiert, aber bei diesem Hallenvergleich hätte ich natürlich auch wieder mitgemacht," sagt Ennepetals Sportlerin des Jahres 2007.
"Hahn im Korb" bei den jungen Zuschauerinnen der Halle West ist Niels Robe, ebenfalls Mitglied der LG Ennepe-Süd. "Ich kann zwar noch Fußball spielen, aber für die Belastung in der Leichtathletik hält die Achillessehne nicht mehr", trauert auch Niels seiner aktiven Zeit beim Hallenvergleich nach. Altersmäßig hätte er noch mal teilnehmen können.
Den Blick auf die Staffeln gerichtet, steigt die Spannung auch beim zuschauenden LG-Trio. Ihr Club liefert sich mit dem TSV 1860 Hagen ein Kopf an Kopf-Rennen. "Das ist wie Schalke gegen Dortmund", beschreibt Pia Meyer die Rivalität der Nachbarn. Organisatorin Ulrike Klostermann pflichtet ihr bei: "Heutzutage ist das recht harmlos, früher war es richtig heftig zwischen den beiden Clubs." Nachdem im Vorjahr Schwarz-Gelb, also Hagen, triumphiert hatte, war diesmal das Rot-Weiß der LG obenauf. Das feierte neben den Aktiven auch das Besucher-Trio, das so gern selbst wieder mitgemacht hätte.
0mitdiskutieren