Bergner Und CO. nicht ganz zufrieden
04.08.2010 | 17:56 Uhr 2010-08-04T17:56:00+0200
Südkreis.Der dritte Saisonstart in der Triathlon-Bundesliga stellte den Sprockhöveler Sven Bergner und dem PV Triathlon Witten nicht zufrieden. Mit der Platzziffer 150 in Offenburg reichte es nur zum 11. Platz. „Nach den Plätzen 9 und 8 sind wir damit natürlich nicht ganz zufrieden“, zieht Matthias Bergner, Bereichsleiter Spitzensport, für die Herren ein durchwachsenes Resümee.
Zu Beginn des Rennens ging es richtig zügig zur Sache. So schaffte es kein Athlet des Teams in die erste Radgruppe. „Das Tempo war extra hoch und die Zeiten für 750 Meter auch äußerst schnell“, räumt Sven Bergner ein. Er konnte mit Christian Thomas die nächste Gruppe erwischen und sich so vom restlichen Verfolgerfeld auf den 20 Radkilometern absetzen. „Die Jungs waren alle recht dicht zusammen. Leider haben Stefan van Thiel, der Australier Taylor Cecil und Jens Bödecker den Anschluss an die vorderen Gruppen nicht geschafft. Durch die unglückliche Startposition beim Schwimmen haben unsere Jungs bei jeder Boie einige Plätze verloren, da sie außen einen ordentlichen Umweg nehmen mussten“, beschreibt Vater Matthias Bergner den Verlauf.
Als schnellstes Teammitglied konnte sich erneut Sven Bergner als 25. auszeichnen. Dieser war mit 16:17 Minuten für die fünf Kilometer lange Laufstrecke nur knapp langsamer als der Weltmeister 2007 Daniel Unger. „Das Radfahren war das härteste in der Bundesliga, das ich erlebt habe. Auf den ersten 15 Kilometern hatten wir einen 44,8er Schnitt. Aber so sind wir vorne rangekommen“, erzählt ein äußerst zufriedener Sven Bergner. Christian Thomas folgte ihm als 37. und Stefan van Thiel als 38. nach einer hervorragenden Aufholjagd beim Laufen. Mit den Plätzen 50 und 57 komplettierten Taylor Cecil und Dane Robinson das Team.
Flop in Frankreich
Vor dem Bundesliga-Durchgang musste Sven Bergner einen Flop in Frankreich erleben: Beim Championat de France in Les Settones gab es nur einen 19. Platz. Die Erwartungen nach dem 8. Platz im ersten Rennen waren nicht erfüllt. Vor allem nervte Bergner eine „Stop-and-Go“-Strafe von zehn Sekunden. Erst nach seiner Rückkehr in Deutschland erfuhr er, dass dieses ausgesprochen wurde, weil sein Fahrrad in der Wechselzone umgekippt war. Noch bis zum Laufen hatte Bergner noch mit dem Laufen eine aussichtsreiche Position inne. „Ich fühlte mich eigentlich die ganze Zeit des Rennens sehr gut“, so der Triathlet. „Als ich gerade auf den letzen 300 Metern zum Zielsprint ansetzen wollte, stellte sich ein Kampfrichter in meinen Weg und zeigte mir die Gelbe Karte.
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