OSC findet Linkshänder
21.06.2012 | 18:25 Uhr 2012-06-21T18:25:00+0200
Duisburg. Stephan Liekenbrock vom Verbandsligisten SV Neukirchen wechselt nach Rheinhausen.
Die Suche nach einem neuen Linkshänder hat den Handball-Drittligisten OSC Rheinhausen mächtig auf Trab gehalten. Schon vor drei Wochen war Manager Mirko Bernau fündig geworden, hatte einen 19 Jahre jungen, talentierten Mann an der Angel. Der Kandidat sagte dann überraschend ab, weil er ebenso überraschend Vaterfreuden entgegen sah. Nun hat es aber geklappt. Die Rheinhauser verpflichteten Stephan Liekenbrock vom Verbandsligisten SV Neukirchen.
Dass der OSC zwei Ligen tiefer fündig wurde, muss kein Nachteil sein. In den letzten Jahren gelang es den Rheinhausern schon mehrfach, Spieler aus unteren Klassen zu verpflichten, die dann Leistungsträger wurden – so etwa Mirko Szymanowicz und auch André Loschinski, sofern man bei ihm die abgelaufene Saison außen vor lässt.
In Neukirchen lassen sie „Ole“ Liekenbrock nur ungern ziehen. Der 27-Jährige hatte beim SVN eine exponierte Stelle inne, schließlich war er der einzige Linkshänder im Kader. Seine Spielweise gilt als schlitzohrig und intensiv, allerdings weniger laufintensiv. „Ich kann Oles Entscheidung nachvollziehen. Für uns ist es eine großer Verlust aber Rheinhausen bietet ganz andere Möglichkeiten“, so Trainer Björn Baar.
Früher in Uerdingen
OSC-Trainer Jörg Förderer vertraut den Fähigkeiten eines alten Bekannten. Der Rheinhauser Trainer hatte den Linkshänder vor vier Jahren schon bei Bayer Uerdingen in der Regionalliga unter seinen Fittichen. Nach der Verpflichtung Liekenbrocks halten sich die Rheinhauser noch die Option offen, noch einen weiteren Spieler unter Vertrag zu nehmen.
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