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Große Kulisse soll den OSC motivieren

27.04.2012 | 22:00 Uhr
Große Kulisse soll den OSC motivieren
Vor größerer Kulisse als in den letzten Heimspielen werden Tim Gentges und Co. am Sonntag spielen. (Foto: Eickershoff)

Duisburg.   Beim Gastspiel in Lemgo werden am Sonntagnachmittag mehr als 2500 Zuschauer erwartet. Trainer Jörg Förderer hofft nach dem schwachen Auftritt gegen Minden auf eine Steigerung.

Große Wiedergutmachung vor großer Kulisse? Für Jörg Förderer könnte sich das nach einem Plan anhören. Der Trainer des Handball-Drittligisten OSC Rheinhausen wird mit seinem Team am Sonntag vor ungewohnt vollen Rängen spielen – wenn Gastgeber HSG Lemgo II morgen ab 17 Uhr versuchen will, in der Lipperlandhalle den Zuschauerrekord von 2529 Besuchern zu knacken. Aus diesem Begleitumstand soll für die Gäste kein zusätzlicher Druck erwachsen, sondern vielmehr die Motivation, die Scharte der jüngsten 30:36-Heimpleite gegen GWD Minden II auszuwetzen.

„Man kann ein Spiel verlieren, die Art und Weise dabei ist aber entscheidend“. blickt Förderer noch einmal auf den mauen Auftritt am vergangenen Sonntag zurück. „Wenn man nicht kämpft, kann man gegen kein Team in dieser Liga bestehen. Gegen die stärkeren Teams haben wir das bisher immer beherzigt und alles abgerufen“, hofft er, dass dies gegen den Tabellendritten wieder gilt. Ein Eckpfeiler in diesem Plan ist Jörg Schürmann: Der Kapitän kehrt nach abgesessener Rotsperre ins Aufgebot zurück und soll seine Kollegen mitreißen. Festgelegt hat sich Förderer als Torwart diesmal auf den zuletzt starken Jens Bothe, dessen neuer Verein inzwischen übrigens feststeht: „Siggi“ wird künftig für den Verbandsligisten SG Ratingen halten.

Insgesamt glaubt der OSC-Trainer, dass in Lemgo wieder eine Wende zum Besseren erfolgt: „Ich gehe davon aus, dass die Spieler selbst sehr unzufrieden waren – mit sich und mit der gezeigten Leistung. Wir werden gegen Lemgo ganz sicher eine andere Mannschaft sehen.“

Thomas Kristaniak



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