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Gelungene Premiere für Gjasula-Brüder

19.02.2013 | 22:03 Uhr
Gelungene Premiere für Gjasula-Brüder
Jürgen Gjasula spielte 67 Minuten für die U 23 und bereitete beide Tore vor.Foto: Christoph Reichwein

Duisburg.   Lange fehlender Profi sammelt bei der U 23 Spielpraxis und ist an beiden Toren beteiligt. Tsourakis leitet Sieg gegen Bergisch Gladbach mit frühem 1:0 ein.

MSV Duisburg II –
SV Bergisch Gladbach 2:0 (1:0)

MSV II: Lenz – Reinert, Stepánek, Abdulla, Hennen – Klaus Gjasula – Tsourakis, Domovchiyski, Jürgen Gjasula (67. Taskin), Kunt – Hibbeln.
Tore: 1:0 Tsourakis (4.), 2:0 Windmüller (55., Eigentor).

Es war eine schöne Premiere: Erstmals standen Klaus Gjasula und sein Bruder Jürgen in einem Pflichtspiel gemeinsam für den MSV Duisburg auf dem Platz – und gleich gab es einen Sieg. Mit Profiunterstützung kam die U 23 der Zebras in der Fußball-Regionalliga West am Dienstagabend zu einem 2:0 (1:0) über den SV Bergisch Gladbach und verschaffte sich damit im Kampf gegen den Abstieg wieder eine bessere Perspektive.

Neben Jürgen Gjasula, der darum kämpft, wieder den Anschluss ans Zweitligateam zu finden, lief auch Valeri Domovchiyski erstmals für die Mannschaft von Manfred Wölpper auf; überdies gab Neuzugang Miroslav Stepánek in der Abwehrkette sein Debüt. Es war auch eine Art Schaulaufen, denn mit Kosta Runjaic, Ilia Gruev, Sven Beuckert und Ivo Grlic schaute die gesamte sportliche Chefetage der Profis zu.

Unter ihren Augen war es allerdings eine Stammkraft der U 23, die für das erste Ausrufezeichen des Spiels sorgte – freilich auf Vorarbeit von Jürgen Gjasula, dessen 18-Meter-Freistoß Gästekeeper Sven Forsbach zu kurz abklatschte. Athanasios Tsourakis war per Abstauber mit dem 1:0 zur Stelle (4.). In der Folge bestimmte der MSV das Geschehen, ohne sich allerdings sonderlich große Chancen erarbeiten zu können.

Bergisch Gladbachs Coach Dietmar Schacht schickte seine Elf nach der Pause mit neuer Motivation zurück auf den Platz. Marcel Lenz im Meidericher Kasten bekam nun mehr zu tun, als ihm lieb war: Gegen Daniel Chitsulo (47.) und Andre Schilamow (50.) klärte er stark; machtlos wäre er dann aber beim Kopfball von Andreas Dreiner gewesen, der knapp am Pfosten vorbeistrich (51.).

Erst danach konnte sich der MSV wieder befreien. Valeri Domovchiyski hatte in seiner besten Szene das 2:0 auf dem Fuß, traf aber nach Vorlage von Jürgen Gjasula nur die Latte. Wenig später brachte der ältere Gjasula-Bruder eine Ecke in den Strafraum, die Miroslav Stepánek per Hacke weiterleitete, ehe Gino Windmüller, Bruder von FCR-Spielerin Nina Windmüller, den Ball ungewollt über die eigene Linie drückte. Den 2:0-Vorsprung brachten die Gastgeber sicher nach Hause. „Was zählt, sind heute die drei Punkte“, stellte dann auch Manfred Wölpper fest,

Sven Kowalski



Kommentare
21.02.2013
12:28
Gelungene Premiere für Gjasula-Brüder
von JotZee | #1

Immerhin weigert sich Domo nicht, dort mitzuspielen. Genau genommen kann er so sogar noch einmal ne Chance bekommen. Wenn er mal drei, vier Tore in der 2. machen würde, könnte man ihn bei der 1. noch mal als Joker ausprobieren. Wer weiß... Also wenn er schlau ist, was er glaube ich leider nicht ist, hängt er sich richtig rein, sonst ist er nach der Saison definitiv arbeitslos. Das dürfte sogar ihn aufwecken. Oder?

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