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Buchholzer B-Note

29.07.2012 | 21:47 Uhr
Buchholzer B-Note
Die Viktoria in der Saison 2012/13. Hinten von links: Maurice Rybacki, Metehan Gürbüz, Phil Szalek, Jörg Gralla, Sven Mailand, Yonis Tercan, Patrick Schröter, Daniel Müller. Mitte von links: Trainer Michael Roß, Co-Trainer Andreas Wischnewski, Co-Trainer Stefan Schmidt, Mario Neunzig, Simon Strohmann, Felix van Berk, Thorsten Neulinger, Kim Rolinger, Marc Wansing, Physio Jennifer Zander, Fußball-Obmann Uwe Rettig, Vorsitzender Franz-Josef Grosch. Vorne von links: Betreuer Dennis Müller, Sergio Pinto Cruz, Marc Mallwitz, Maik Sauer, Maik Hoppe, Fabian Kewitz, Robin Schuffels, Tim Wiederhold, Emre Camdali, Betreuer Fahri Aksakal. Es fehlen: Gianluca Altomonte, Ufuk Cinkaya, Christian Klaßen, Markus Raue, Yavuz Kalyoncu, Dominik Abicht. (Foto: Fabian Strauch)

Duisburg. Die Viktoria will ihre fußballerische Leistung bestätigen – und sich weiterentwickeln.

Fast scheint es, als sei die B-Note in Buchholz wichtiger als alles andere. „Wir wollen unsere fußballerische Leistung bestätigen“, sagt Trainer Michael Roß, der die Viktoria nicht nur von der Bezirksliga in die Fußball-Landesliga geführt hat, sondern auch dafür, dass der Neuling auf Rang fünf einlief. Ein Team ohne große Stars – außer der Mannschaft selbst. Überragender Zusammenhalt als Grundlage eines überragenden Ergebnisse für einen Aufsteiger.

Die Lust am guten Fußball, die Bereitschaft sich weiterzuentwickeln, „und auch mal auf der Bank zu sitzen, um dann da zu sein, wenn man gebraucht wird“, so Roß, sorgen dafür, dass aus der guten B- eben auch eine gute A-Note wird.

Dennoch betont Roß vor dem zweiten Landesliga-Jahr, dass sich seine Mannschaft noch weiterentwickeln, noch lernen muss. „Wir müssen in der Lage sein, besser auf einen Gegner und dessen System zu reagieren“, so Roß. Ob das eigene System auch weiterentwickelt wird. „Na, bislang spielen wir ja ein stures 4-4-2“, sagt Roß mit einem Lächeln. „Wir wollen aber auch mal ein 4-2-3-1 ausprobieren, lieber aber noch ein 4-3-1-2, weil es ich es besser finde, mit zwei Stürmern zu agieren.“ Doch bei allen Zahlenspielen: „Wie man das auch nennt und von draußen betrachtet, wichtig ist, dass man gut spielt.“

Bei all der guten Laune im Team wollte Roß aber auch nicht die Gefahr aufkommen lassen, dass sich die Viktoria in einem „Wir-haben-uns-alle-lieb-Wohlfühlzone“ fallen lässt. „Deswegen ist es gut, einige Leute dazu bekommen zu haben. Das weckt den Konkurrenzkampf.“ So kehrte Abwehrspieler Maik Sauer von Hamborn 07 zurück. Mit Yavuz Kalyoncu (früher Rot-Weiß Essen, zuletzt Hamborn 07 A-Junioren) und Metehan Gürbüz (eigene A-Junioren, zuvor Rot-Weiß Oberhausen) kommen zwei Talente dazu. Gerade für Gürbüz lief es in der Vorbereitung sehr gut. Und mit Patrick Schröter kommt ein weiterer Youngster aus den eigenen Reihen dazu, der Druck macht. Vom TV Kalkum/Wittlaer kehrte Simon Strohmann zurück und brachte Felix van Berk gleich mit.

Ein Pechvogel unter den „Neuen“ ist Dominik Abicht, der aus der eigenen Reserve aufrückte, für die er gute Leistungen zeigte. Denn beim Test am Samstag in Klosterhardt kugelte er sich den Ellbogen aus und musste mit einem Gipsarm an der Mannschaftsvorstellung tags darauf teilnehmen.

So könnte sich die nötige Reduzierung des Noch-27er-Kaders von selbst ergeben. „Marc Wansing hat Bandscheibenprobleme, pausiert daher, bleibt in dieser Zeit aber als Betreuer beim Team, was wieder einmal den Charakter der Truppe zeigt“, so Roß. Ufuk Cinkaya und Gianluca Altomonte haben bislang urlaubsbedingt die Vorbereitung verpasst. „Das wird für die beiden daher nicht leicht“, betont Roß. Und dann ist man schon beim angestrebten 23er-Kader. Und der ist bereit für die nächste gute B-Note.

Friedhelm Thelen


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