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Aufatmen in Düsseldorf - DEG ist erst einmal gerettet

21.05.2012 | 22:25 Uhr
Aufatmen in Düsseldorf - DEG ist erst einmal gerettet
Erleichterung bei der Düsseldorfer EG. Der Verbleib in der Deutschen Eishockey-Liga ist gesichert.Foto: imago

Düsseldorf. Lange Zeit galt die DEG als der größte Wackelkandidat um den Verbleib in der Deutschen Eishockey-Liga. Am 1. Januar betrug die Etat-Lücke für die Saison 2012/13 nach dem Ausstieg von Namenssponsor Metro satte 2,3 Millionen Euro . Die neue Vereinsführung um den zurückgekehrten Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp – der bereits Anfang 2002 die Metro AG als damals finanziell rettenden Titelsponsor gewann – und Manager Walter Köberle sowie Geschäftsführer Boris Bartels von der Dreimarketing GmbH und Arndt Rautenberg von DEG-Sanierer RölfsPartner arbeitete rund um die Uhr an einer erfolgreichen Zukunft des achtmaligen Deutschen Meisters . Mit Erfolg.

Rechtzeitig zum Lizenz-Stichtag am Donnerstag im Kölner Liga-Büro haben die Rot-Gelben am Dienstag auf ihrer Homepage verkündet, dass sie sorgenfrei ihre Spiellizenz beantragen und ihren Countdown mit viel freundlicher Unterstützung rechtzeitig zu Ende bringen konnten. Die Düsseldorfer EG bleibt somit in der Deutschen Eishockey-Liga.

Etat-Lücke der DEG scheint noch nicht ganz geschlossen zu sein

Und dies unter anderem dank Gönner und Gesellschafter Peter Hoberg, der dem Verein 700.000 Euro zusicherte. Dazu kommt eine hilfreiche Bürgschaft der Stadt über 450.000 Euro. Viele weitere kleine und größere Sponsoren sind Baustücke einer runderneuerten DEG. Wie zuletzt auch die Zusage von Ex-Präsident Josef Klüh, der sein Engagement Ende der vergangenen Woche mit einem sechsstelligen Betrag verlängerte. "Großer Dank an die vielen großen und kleinen Unterstützer", freute sich Elmar Schmellenkamp, Geschäftsführer der DEG-Eishockey GmbH. "Es war ein hartes Stück Arbeit. Und sie ist noch nicht zu Ende."

Ganz geschlossen scheint die Lücke zu einem 4,5-Millionen-Euro-Etat jedoch noch nicht zu sein. Dies würde sich in der Qualität des Kaders widerspiegeln. Das Budget wurde bereits weiter runter geschraubt. Für 20 Spieler ist jedoch schon genug Geld in den Kassen, so versicherte der Verein. 13 Cracks hat Manager Walter Köberle bereits verpflichtet . Und in den nächsten Tagen könnte ein weiterer Crack hinzukommen. Wie DerWesten erfuhr, wird zu neunzig Prozent ein weiterer Kontingentspieler noch in dieser Woche einen Vertrag unterzeichnen. Aus welcher Liga und für welche Position, das ließ Köberle jedoch erst einmal offen.

Über den Sommer sollen weitere Sponsoren zur DEG stoßen

An der Teilnahme am Spielbetreib wird jedoch nicht mehr gerüttelt. Und über den Sommer sollen weiter Sponsoren akquiriert werden, um so die Mannschaft noch weiter verstärken zu können.

Mareike Scheer


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