Unterbau auf dem Weg nach oben
07.05.2010 | 18:55 Uhr 2010-05-07T18:55:00+0200
Die zweiten Tennisherren des DTK Rot-Weiß sind gerade erst in die Verbandsliga aufgestiegen. Sollten sie am Sonntag gegen Gütersloh gewinnen, hätten sie schon einen großen Schritt in die nächste Klasse getan.
Es war beileibe nicht der spektakulärste Aufstieg beim DTK Rot-Weiß im vergangenen Sommer. Sie hatten einfach ein paar mehr im Klub und – zugegeben – ein paar wichtigere. Fast schon still und heimlich hat sich die zweite Herrenmannschaft in die Verbandsliga gespielt. Dort könnte sich, wenn alles gut läuft, der Unterbau gar nicht allzu lange aufhalten – wenn der DTK Rot-Weiß II am Sonntag gegen Westfalenligaabsteiger Gütersloh gewinnt, stehen die Chancen auf den nächsten Aufstieg gar nicht mal so schlecht.
„Ein Aufstieg wäre sicherlich schön, er ist aber kein Muss”, sagt Sportwart Marc Senkbeil, der selbst zum Kader der zweiten Mannschaft gehört. Ginge es – rein theoretisch – eine Klasse höher, in die Westfalenliga, würde sich wohl fast zwangsläufig auch das Gesicht der zweiten Mannschaft verändern. In dieser Saison spielen dort vornehmlich junge Spieler, die schon länger im Klub sind und perspektivisch eingesetzt werden. Für die könnte es eine Klasse höher dann ein wenig enger werden in der Mannschaft. Schon am Sonntag wird die zweite Mannschaft für das Spitzenspiel verstärkt. Erstmals zum Einsatz kommt der Profi Ivo Mijic. Er hat in der vergangenen Saison in Köln gespielt und wird vorrangig zum Kader der ersten Mannschaft in der zweiten Bundesliga gehören. Gegen Gütersloh soll der Neuzugang, der sich lange Zeit mit einer Verletzung herumplagte, getestet werden. „Natürlich wird er uns, wenn er denn komplett gesund ist, an Position eins weiterhelfen”, ist sich Senkbeil sicher.
Von diesen Optionen wie Mijic eine ist, hat der DTK Rot-Weiß einige. Theoretisch könnte er einen Großteil der Spieler, die für den Zweitligakader gemeldet sind, auch in der zweiten Mannschaft einsetzen. Dann bräuchte er sich über den nächsten Aufstieg sicherlich keine Gedanken zu machen. Theoretisch. Praktisch sieht das anders aus. „Wenn wir es schaffen wollen”, so Senkbeil, „dann mit vielen eigenen Leuten”.
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