SC Dorstfeld die Mannschaft der Stunde
04.12.2007 | 17:07 Uhr 2007-12-04T17:07:00+0100
Aufsteiger SC Dorstfeld 09 ist in der Gruppe 15 der Fußball-Bezirksliga die Mannschaft der Stunde.
Wer vor Saisonbeginn prognostiziert hätte, dass die Dorstfelder nach dem ersten Spieltag der Rückrunde mit fünf Punkten Rückstand zur Spitze auf dem zweiten Tabellenplatz stehen würden, der wäre vermutlich nur müde belächelt worden.
„Unser Kader ist ausgeglichen, die Mischung stimmt und die Trainingsbeteiligung ist top”, kennt Trainer Frank Truschko die Erfolgsgründe. Ausfälle von Spielern können gut kompensiert werden. Die Dorstfelder verfügen zudem mit 17 Gegentoren über die stärkste Abwehr der Liga. Am Sonntag im Spitzenspiel gegen Obercastrop ist Michael Heitmann wieder dabei.
Im Gegensatz zu den Dorstfeldern hat der FC Brünninghausen an Boden verloren. „Die vielen Ausfälle waren nicht zu kompensieren”, vermutet Markus Laußmann, dessen Team am Sonntag die dritte Niederlage kassierte. Besser machte es hingegen BW Huckarde. Trotz der fehlenden Stammkräfte Mazza, Kim, Scheuer, Grabski und Laske holte die Bonefeld-Truppe in Obercastrop einen Punkt. Bis auf Moreno Mazza stehen am Sonntag alle Spieler wieder zur Verfügung.
Die Rückkehr von Patrick Pöhl und Kürsat Can in die Anfangsformation hatte positive Auswirkungen auf das Spiel des TuS Eichlinghofen. „Unser Spiel am Sonntag hatte trotz des Remis eine ganz andere Qualtität”, freute sich Trainer Thomas Faust, der ansonsten jetzt auch wieder mit Alessandro Desiderio planen kann. Nach den vier feststehenden Neuzugängen (Chargui, Landherr, Düzgün und Sommer) soll der zu große Kader in der Winterpause ausgedünnt werden. Namen nannte der Coach noch nicht.
Vor seinem Abschied aus Marten durfte Steve Schröter am Sonntag ins Tor und blieb ohne Gegentreffer. Dennis Bonk und Adam Schlosarek überzeugten ebenso wie der wieder genesene Andreas Schmidt. Trainer Michael Griehsbach bangt noch um Thorsten Nilkowski, der nur fünf Minuten nach seiner Einwechselung einen Schlag gegen den Knöchel bekam und vom Platz musste.
Sorgenkinder in der Gruppe 15 bleiben der Kirchhörder SC und die SG Lütgendortmund. „Wir stehen beim Schlusslicht Langendreer vor unserer wichtigsten Aufgabe”, will KSC-Coach Olaf Muschal seine Mannschaft in dieser Woche mental auf diese Partie vorbereiten. SG-Trainer Thomas Klukas bemängelt die unzureichende Trainingsbeteiligung. „Heimann, Jakubzik und Albrecht sind allerdings mit dem Herzen dabei”, lobt er die drei. Andre Biniak ist entsperrt und steht den Lütgendortmundern damit ab sofort wieder zur Verfügung.
Trotz der Ausfälle von Daniel Klein (Grippe) und Baris Akcigöz haben die SF Nette wieder Engagement und spielerische Klasse gezeigt und verdient gewonnen. Gewonnen hat auch Westfalia Huckarde. Die am Sonntag noch grassierende Grippewelle ist inzwischen abgeklungen.
In der Gruppe 8 war die Leistung des SV Brackel trotz der Niederlage in Holzwickede in Ordnung. „Jeder ist über die Schmerzgrenze gegangen”, berichtet Trainer Karl Bracklow. Allerdings verletzten sich mit Schierbaum, Makowiak und Weidemann drei Spieler und gesellten sich zu den vier fehlenden Akteuren.
Trainer Holger Tremblau von SuS Derne muss auch weiter mit dem dünnen Kader zurecht kommen. Ayhan Aksu (privat verhindert) sowie die angeschlagenen Mirko Guth und Anatoli Weissbrodt fehlen weiterhin. Stefan Potofski wird den Dernern ab sofort aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen.
Die am Sonntag ausgefallene Partie des TuS Körne gegen Lünen 08 wird am 16. Dezember (14.15 Uhr) nachgeholt.
Vorgezogen auf den kommenden Samstag (17.00 Uhr) wurde das Punktspiel von Westfalia Wickede bei SuS Kaiserau. Trainer Marko Schott muss dann auf Marko Nagel verzichten.
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