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Junioren-DM

Nora Bäcker will letzte Chance nutzen

25.06.2009 | 18:47 Uhr
Nora Bäcker will letzte Chance nutzen

Wegen der Leichtathletik-WM in Berlin werden die deutschen deutschen Juniorenmeisterschaften am Wochenende in Göttingen zu einem ungewöhnlich frühen Termin ausgetragen.

 Die Dortmunder Leichtathleten haben bei den Titelkämpfen im Jahnstadion in drei Wettbewerben berechtigte Medaillenaussichten. Darüber hinaus hoffen sie auf viele Finalplätze und die eine oder andere Überraschung.

Die besten Chancen auf Edelmetall hat Anna-Kathrina Weller (LGO) im Diskuswerfen der Juniorinnen. Die 20-Jährige, die im Vorjahr Zweite war, erreichte in dieser Saison bereits 54,50m. Weiter als sie warf bisher nur die Berliner Julia Fischer (56,74m).

Anna-Katharina Weller hofft, dass sie ihr Zwischentief rechtzeitig überwunden hat. Die frühere Junioren-WM-Vierte hat ihr Ticket für die U23-Europameisterschaften vom 16. bis 19. Juli in Kaunas so gut wie sicher.

Auf Platz eins der DLV-Junioren-Bestenliste steht die 4x100m-Staffel der LGO. Nora Bäcker, Ina Thimm, Carolin Strophff und Erlin Nolte wollen ihre Spitzenposition in Göttingen bestätigen.

Etwas unübersichtlich ist momentan die Situation in der 4x400m-Staffel der Juniorinnen, da solch eine Staffel nicht jedes Wochenende auf dem Wettkampfprogramm steht. Dennoch wollen die LGOlerinnen Luisa Pöhling, Carolin Strophff, Sarah Schomberg und Janina Balke bei der Medaillenvergabe ein ernsthaftes Wort mitsprechen.

In den Einzelwettbewerben hofft Ina Thimm, über 100m und 200m jeweils in den Endlauf zu kommen. Spannend wird es für Nora Bäcker (LGO), die im 100m-Hürdensprint ihre letzte Chance wahrnehmen möchte, sich für die U20-EM vom 23. bis 26. Juli in Novi Sad zu qualifizieren. Dafür muss sie unter 13,80 Sekunden (bisher 13,81 Sek.) laufen. Endlauf-Kandidatin über 100m-Hürden ist auch die Kirchlinderin Sabrina Weber.

Über 800m stellt sich Mira Räker (LGO), die sich in dieser Saison schon auf 2:06,60 Minuten verbesserte, auf der Zwei-Runden-Distanz einer äußerst starken Konkurrenz, so dass für sie von Platz eins bis Platz sechs alles möglich ist. Ähnlich sieht die Situation im 1500m-Lauf der Junioren aus. Fynn Schwiegelshohn hofft, dass das Finale kein Bummelrennen wird, denn er möchte in den Bereich seiner persönlichen Bestzeit von 3:48,35 Minuten kommen.

Peter Middel

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