Lob für Francis Bugri - Brünninghausen holt Daniel Otto
22.03.2010 | 18:22 Uhr 2010-03-22T18:22:00+0100Der FC Brünninghausen wartet in der Staffel 3 in diesem Jahr noch auf den ersten Sieg. Der Kontakt zur Spitze ist allerdings immer noch vorhanden, weil auch andere Aufstiegsaspiranten patzten. In der Staffel 5 gewannen die drei Dortmunder Vertreter ihre Spiele und führen geschlossen die Tabelle an.
FC Brünninghausen: Mit dem ersten Sieg in diesem Jahr will es einfach nicht klappen. Die Mannschaft von Trainer Markus Laußmann hat eine Phase, in der es schlecht läuft. Beim abstiegsgefährdeten Gegner in Herten-Langenbochum lief man lange dem 0:1 durch einen verwandelten Foulelmeter hinterher (13.). „Möglichkeiten zum Ausgleich waren in der zweiten Halbzeit vorhanden, doch im Moment klappt nicht viel”, bemängelte Laußmann die Chancenverwertung. Der FC hielt gegen die aufopferungs kämpfenden Gastgeber dagegen, kassierten kurz vor Spielende den endgültigen K.o.
Gestern gab's den nächsten Neuzugang beim FC. Der Dorstfelder Daniel Otto wird in der kommenden Saison für Brünninghausen kicken. „Wir freuen uns, dass wir diesen torgefährlichen Top-Spieler für uns gewinnen konnen”, sagte der Sportliche Leiter Frank Eigenwillig.
TuS Eving-Lindenhorst: Eine souveräne Vorstellung mit einen deutlichen 6:1-Sieg gegen Beckum bot der Tabellenführer. Trotz eines 0:1-Rückstandes ließ sich das Team um Spielertrainer „Dimi” Kalpakidis nicht aus der Spur bringen. Seine Mannschaft spulte trotz des Ausfalls von Sascha Rammel ihr Pensum überzeugend herunter. Die beiden Stürmer Eyüp Cosgun (3) und Karim Bouzerda (2) wurden von ihren Mannschafskollegen immer wieder in Szene gesetzt und bedankten sich mit fünf Treffern. „Seit Wochen kann Francis Bugri beschwerdefrei trainieren, befindet sich in Topform und hat sich mit seiner Sechserposition bestens angefreundet”, hatte der Trainer noch ein Extralob für ihn parat.
Westfalia Wickede: Die Wickeder taten sich gegen ein rein defensiv auftretenden Gegner aus Weddinghofen eine Halbzeit lang sehr schwer. Läuferisch wurde zu wenig investiert und die Angriffe zu statisch vorgetragen. Mit der numerischen Überzahl nach Gelb-roter Karte (35.) gegen einen Gästeakteur steigerte sich die Mannschaft von Marko Schott in allen Mannschaftsteilen. Torjäger Roman Schymanietz setzte mit seinem Sonntagsschuss den Weckruf (50.). Danach dominierten die Gastgeber deutlich und kamen zu einem nie gefährrdeten und klaren 3:0-Erfolg.
Mengede 08/20: „Für das erste Meisterschaftsspiel nach der Pause war unsere Leistung vornehmlich in der ersten Hälfte ganz passabel”, war Trainer Mario Plechyta insgesamt zufrieden. Kritisch äußerte er sich über die Gegentreffer, die nach individuellen Fehlern fielen. Negativ waren auch zehn Minuten Tiefschlaf nach der Pause, in der man zwei Treffer kassierte. In der Schlussphase versäumte man es, klare Konter entscheidend abzuschließen. Insgesamt war der 4:3-Erfolg in Mastbruch aber verdient. Einziger Wermutstropfen war die Rote Karte für Freddy Nolte wegen Wegstoßens, die der Trainer für überzogen hielt. „Das trifft uns hart”, hofft der Trainer, auf keine allzu lange Sperre.
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