Erfolgserlebnis nur für Stachula
29.04.2007 | 17:57 Uhr 2007-04-29T17:57:19+0200Das war's. Die Basketballer des SVD 49 Dortmund verabschiedeten sich mit einer 80:89 (15:15/19:22/20:20/26:32)-Niederlage bei der SG Braunschweig, ihrer 25. in 30 Saisonspielen, aus der 2. Bundesliga.
Die ohne die verletzten Andre Owens und Christof Gierse angetretenen 49-ers (Peter Radegast stand sicherheitshalber auf dem Spielberichtsbogen, kam aber nicht zum Einsatz) hielten auch beim Kooperationspartner des Erstligisten New Yorker Phantoms Braunschweig über weite Strecken der Begegnung gut mit.
Und das, obwohl der ehemalige Braunschweiger Centerspieler Markus Klotz mit Knieproblemen nur zu einem fünfminütigen Kurzeinsatz kam und die sowieso eingeschränkten Wechselmöglichkeiten von Trainer Peter Radegast durch Foulprobleme von Marko Keller weiter reduziert wurden.
Dafür zeigte Liga-Topscorer Phil Sellers (63 Prozent aus dem Feld, sieben Rebounds, je vier Assists, Ballgewinne und -verluste) noch einmal seine Klasse.
Auch Youngster Philipp Stachula sorgte zum Abschluss für seine persönliche Punkte-Bestleistung (je drei Assists und Ballgewinne) und Matthias Hansmeier, zuletzt häufig als "Aushilfe" aus der Oberliga-Reserve dabei, erzielte seine ersten zwei Zähler in der 2. Liga.
Vor dem vierten Viertel lag der SVD lediglich mit drei Punkten hinten, weil er nach einem zwischenzeitlichen Neun-Punkte-Rückstand dank seiner Pressverteidigung wieder heran kam. Doch den Unterschied im Schlussdurchgang machten die schwache Derner Trefferquote von der Freiwurflinie (28:15; 54 Prozent) sowie der plötzlich aufdrehende "Rookie der Saison" (Neuling) in der 2. Liga, Nikita Khartchenkov, aus. "Entscheidend war, dass er auch schwierige Würfe gegen enge Verteidigung traf", lobte Coach Radegast.
Das Dortmunder Zweitliga-Team fällt nach dem Saisonende zwar nicht auseinander, doch US-Boy Andre Owens und der Schwede Yasin Merzoug jetten schon am heutigen Montag zurück in ihre Heimatländer. Sellers fliegt ebenfalls im Laufe dieser Woche zurück in die USA. (Vol) SVD: Stachula (10/2), Freienstein (8), Friedrich (5), Keller (2), Klotz (2), Sellers (27), Merzoug (15/3), Bohnenkamp (9), Hansmeier (2).
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