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Fußball-Westfalenliga

ASC mit Respekt vor Siegen - Hombruch mit Tim Schwarz

19.03.2010 | 18:20 Uhr

Endlich wieder ein kompletter Spieltag in der Fußball-Westfalenliga.

Unterschiedliche Aufgabenstellungen für die beiden heimischen Clubs: der ASC 09 brennt auf Wiedergutmachung nach dem unnötigen 1:2 in Schwerte, Hombruch will mit einer ähnlich couragierten Leistung wie beim 2:2 in Erkenschwick endlich wieder Abstand zum Tabellenkeller gewinnen.

Fällt gegen Siegen 2 aus: ASC-Leistungsträger Danny Woidtke (l.)

Für den ASC 09 kommt noch hinzu, dass der Sieg im Hinspiel beim morgigen Gegner SF Siegen II etwas glücklich war. Es gibt deshalb Grund genug, nichts und niemanden auf die leichte Schulter zu nehmen. „Für Siegen ist jedes Spiel ein Finale, die werden um jeden Ball kämpfen”, erwartet Andreas Przybilla ein zu allem entschlossenes Schlusslicht. Vermutlich, so Przybilla, werde Siegen II auch Verstärkung aus der ersten Mannschaft erhalten.

Sehr wahrscheinlich wird übrigens im Waldstadion gespielt, auch wenn für das Wochenende Regenfälle angekündigt sind. Sicherheitshalber sollten alle Besucher vorher die Website des ASC 09 besuchen.

Auf Danny Woidtke muss der ASC morgen verzichten, er konnte krankheitsbedingt die ganze Woche nicht trainieren. Alle anderen sind einsatzbereit, so dass nur eins zählt: „Wir wollen auf jeden Fall gewinnen, um den Abstand nach unten zu vergrößern."

Ohne Samir Habibovic an der Linie geht der Hombrucher SV in das wichtige Spiel gegen den Tabellendritten SF Oestrich, der Trainer hat sich bis Montag in einen Kurzurlaub nach Holland verabschiedet. Wie groß dennoch das Potenzial seiner Mannschaft ist, zeigte der HSV in der zweiten Halbzeit in Erkenschwick. Trotz der Roten Karte gegen Anil Konya (vier Wochen Sperre) gestattete man dem Spitzenreiter nur noch zwei Chancen, darunter ein Elfmeter. Mit etwas mehr Cleverness wäre gar die ganz große Überraschung möglich gewesen.

Gegen Oestrich indes hat der HSV noch einiges gutzumachen, denn im Hinspiel setzte es ein deutliches und verdientes 0:4. „Wir haben gedacht, man könne das mal eben mit 90 Prozent erledigen", erinnert sich Co-Trainer Sead Sabotic. Das aber, so Sabotic weiter, verbiete sich für morgen ausdrücklich. „Die spielen richtig gut und schnell nach vorne, das wird ganz schwer.” Dennoch sollen drei Punkte her, um erst gar nicht ins Abstiegsgeschehen verwickelt zu werden. Ob Marius Lau oder Bastian Simböck für Konya spielen, ist noch offen, ebenso der Sturmpartner von Kenan Doric. Dort könnte auch Tim Schwarz für Mohamed Lmcademali in die Hombrucher Startelf rutschen.

Andreas Kuhlmann

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