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Fußball-Oberliga

Mit Zuversicht in die neue Klasse

01.07.2012 | 22:00 Uhr
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Mit Zuversicht in die neue Klasse
Ein paar einführende Worte von Manager Harald Plank und Coach Christoph Schlebach. Foto: Jochen Emde

Dinslaken. Der TV Jahn Hiesfeld stellte zum Trainingsauftakt seinen Kader für die Fußball-Oberliga vor.

Zwischendurch verließ Christoph Schlebach kurz die Stimme. Das Mikrofon streikte am Sonntagmorgen ausgerechnet, während der Trainer des TV Jahn Hiesfeld seine Aussichten für die neue Saison aufzählen wollte. Kein Problem, Schlebach machte ohne technische Hilfe weiter, die knapp zwanzig Zuschauer, die zum Aufgalopp ins Stadion gekommen waren, verstanden ihn auch so. Nach nur vier Wochen Sommerpause bereitet sich das Team auf eine Spielzeit in neuer Umgebung vor, die Fußball-Oberliga bringt den „Veilchen“ einige bisher unbekannte Gegner, eine lange Spielzeit mit 38 Partien – und viel Zuversicht.

Drei Neue von RWO

Zuversicht, die vor allem auf der relativ geringen Fluktuation im Kader fußt. Sieben Abgängen stehen inklusive der drei Jugendspieler Louis Feldkamp, Okan Yilmaz und Blaz Vukancic neun Zugänge gegenüber. „Dass Sebastian Schulte-Kellinghaus gegangen ist, bedeutet einen großen Verlust, und Tim Haal hätte ich auch gerne behalten“, räumt Schlebach ein, „aber insgesamt ist der Kader breiter und qualitativ stärker geworden“. Mit den Defensivspielern Kevin Corvers und Kevin Kolberg sowie Mittelfeldakteur Gino Mastrolonardo kamen gleich drei Kicker aus der zweiten Mannschaft von Rot-Weiß Oberhausen, die in der Niederrheinliga zuletzt direkt vor dem TV Jahn auf Platz vier landeten. Corvers kam sogar in der Drittliga-Mannschaft von RWO zum Einsatz, landete nach einer Verletzung aber wieder in der Reserve. Der groß gewachsene Innenverteidiger ist für die Nachfolge von Schulte-Kellinghaus vorgesehen.

Stauder oder Najemnik im Tor

Im Tor nimmt Sören Stauder den Zweikampf mit Sven Najemnik auf, nachdem sich Marcel Johns Richtung Westfalia Herne verabschiedet hat. Stauder kommt vom Landesliga-Meister SC Hassel mit der Empfehlung, in der gesamten Saison nur 17 Gegentore zugelassen zu haben. Eine Einsatzgarantie sei das jedoch nicht, betont sein Trainer: „Die Chancen stehen für beide Torhüter in der Vorbereitung 50:50.“ Schwung in der Offensive erhofft er sich vom ehemaligen Hamborner „Löwen“ Michel Tißen und von Thomas Pütters, der in der NRW-Liga beim VfB Speldorf auf Torejagd ging. „Alle Neuen waren in ihren bisherigen Teams Stammspieler“, sagt Schlebach und folgert: „Einen guten einstelligen Tabellenplatz sollten wir erreichen.“

Gerard Dombrowski

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