Schalke wartet wegen Visa-Problemen auf Farfan und Edu
04.01.2013 | 11:18 Uhr 2013-01-04T11:18:57+0100
Doha. Die Schalker Profis Jefferson Farfan und Edu hängen in der Warteschleife und können noch nicht mit dem königsblauen Tross nach Katar ins Wintertrainingslager reisen. Die Südamerikaner haben Probleme mit den Visa, weshalb der neue Cheftrainer Jens Keller wohl bis Sonntagabend auf den Peruaner und den Brasilianer verzichten muss.
Erste kleine Panne im Schalker Trainingslager : Wegen Visa-Problemen konnten die Südamerikaner Jefferson Farfan und Edu noch nicht mit ins Trainingslager der Königsblauen nach Katar reisen. Beide Spieler befinden sich in der Warteschleife und müssen sich in Geduld üben. Der Peruaner Farfan hatte die Erlaubnis von Ex-Trainer Huub Stevens , direkt aus Lima nach Doha zu fliegen. Beim Zwischenstopp am Flughafen in Barcelona wurde dem Offensivmann aber die Weiterreise verweigert.
Ein Versuch sei "zwecklos" gab man Farfan zu verstehen. Unverständlich für den FC Schalke. Pressesprecher Thomas Spiegel bestätigte gegenüber WAZ.de, man habe "alles rechtzeitig in die Wege geleitet" und habe bei der "Problematik Südamerikaner besondere Sorgfalt walten lassen." Es könne bis zum Sonntagabend dauern, bis Farfan endlich zur Mannschaft und dem neuen Chefcoach Jens Keller stoßen kann.
Raúl begrüßt Schalke in Katar
Ähnlich verhält es sich bei Edu. Der brasilianische Stürmer steckt allerdings in Düsseldorf fest, weil man sich nach seiner Rückkehr aus Fürth nicht zeitig um die Unterlagen kümmern konnte. Auch Edu soll zum Wochenendausklang in Doha eintreffen.
Schalkes Manager Horst Heldt hat keine Probleme mit dem Visum, wird aber erst am heutigen Freitag in Katar erwartet. Heldt hatte noch einen Termin in Gelsenkirchen. Der Sportvorstand verpasste damit die Überraschung am Donnerstagabend: Raúl, Weltstar und ehemaliger Publikumsliebling auf Schalke, begrüßte seine früheren Mannschaftskolllegen bei der Ankunft des Schalker Trosses in Katar. Es sei schön, alle hier zu sehen - "Willkommen in Doha, Schalke 04", sagte der Spanier, der seit dieser Saison beim katarischen Team Al-Sadd spielt. Am Sonntag trifft Raúls neues Team in einem Testspiel auf die Knappen .
Bei der ersten Trainingseinheit an der Ostküste der arabischen Halbinsel am Persischen Golf konnte Jens Keller 24 Spieler auf dem Platz begrüßen. Abwehrspieler Christian Fuchs blieb wegen einer Grippe im Hotel. Der Österreicher verpasste den für 7.30 Uhr angesetzten Waldlauf und die erste taktische Schulung des neuen Coaches um 10 Uhr.

18:33
Hallo Herr Hendriock,
könnten Sie mal erklären, was es mit der "Problematik Südamerikaner" auf sich hat? Dürfen die prinzipiell nicht nach Katar einreisen und wenn, was sind die Gründe dafür?
01:40
Wenn es mit Visa nicht klappt, wie wäre es dann mit Mastercard? ;-)
13:46
Die Schalker Aussendarstellung wird immer lächerlicher, zumal man mit Farfan dieses Problem nicht zum ersten Mal hatte. Wen wundert es da, wenn das Top-Management keine Zeit mehr findet für die wirklich wichtigen Dinge. Hatte HH nicht starkes Interesse an dem Spieler Kirchhoff öffentlich geäußert, da hat wohl ein Anruf von Höneß genügt, um dieses Vorhaben zunichte zu machen. Sollte nicht Höwedes schon jetzt ein Zeichen setzen für gut dotierte Vereinstreue, auch hier hechelt HH nur hinterher.
12:41
Ist das nicht Aufgabe des Managements, dafür Sorge zu tragen, dass die Einreise gewährleistet ist?
Heldt versagt auf allen Ebenen seines originären Geschäftes als Manager zu fungieren.
Schalke wird von Amateuren administriert, da passt ja der Trainer Keller glänzend dazu.
Ist es nicht Aufgabe der Moderatoren solche Kommentare endlich ein für allemal zu unterbinden?
Wer lesen kann ist im Vorteil... offensichtlich bis Du renibert noch nicht wieter als bis Lüdenscheid-Nord gekommen... Sonst wüßtest Du, dass ein Visum wie im Fall Edu - vor kurzem erst gewechselt - nicht von heute auf morgen zu bekommen ist. Bei Farfan sieht es anders aus, warum ihm die Einreise in das Schengengebiet bzw. die Weiterreise nach Doha versagt wurde, läßt der Artikel nicht erkennen. Also ich muss dem Kommentator zu 2 recht geben, solche Kommentare gehörennicht hier hin.
Hoffentlich kommt es nicht so weit, dass Schalke sich 2 Millionen von den Bayern pumpen muss. Das wäre erst richtig peinlich...
renibert fällt hier fasr jeden Tag auf! Und zwar mit unsachlichen oder nicht zum Text passenden Kommentaren!
Zu#1-1 Alles handeln des SO11 ist genauso alternativlos wie das handeln der Bundeskanzlerin.Jegliche Kritik ist als mindestens Majestätsbeleidigung oder aber als Gotteslästerung zu betrachten.Ihr Vereinsbrillenträger gehts noch?