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DFB-Pokal

RWE trifft im DFB-Pokal erneut auf Union Berlin

24.06.2012 | 18:26 Uhr
RWE trifft im DFB-Pokal erneut auf Union Berlin
Unvergesslich: Nach dem 6:5-Pokalsieg über Union Berlin war die Freude bei RWE riesig. Foto: Michael Gohl

Essen.  Neues Jahr, neues Los? Nein! Regionalligist Rot-Weiss Essen trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals erneut auf Union Berlin. Im vergangenen Jahr siegten die Essener nach Elfmeterschießen mit 6:5. Diesmal plant Union die Revanche.

Neues Stadion, gleicher Gegner. Natürlich war auch die Auslosung im DFB-Pokal ein Thema bei der Mitgliederversammlung der Rot-Weißen. In der ersten Hauptrunde empfängt der Regionalligist den Zweitligisten Union Berlin (17.-20.August). Wie im vergangenen Jahr. Und damals triumphierte der krasse Außenseiter über die Eisernen nach Elfmeterschießen mit 6:5. Unvergesslich. Manchem RWE-Mitglied ist da am Sonntag vielleicht noch einmal ein kleiner Schauer über den Rücken gelaufen, als im Cinemaxx das Ende der Hörfunk-Live-Reportage von diesem Pokal-Hit abgespielt wurde. Als Vincent Wagner zum entscheidenden Elfmeter antrat, den Ball versenkte und damit einen Sturm des Jubels entfachte.

RWE ist mit der Rolle des "Underdogs" bestens vertraut

Diese DFB-Pokalspiel wird das erste Pflichtspiel für die Rot-Weissen in der neuen Fußball-Arena an der Hafenstraße sein. „Wir können auch Union Berlin. Und Elfmeter können wir. Cottbus hatten wir dreimal, jetzt bekommen wir auch Union dreimal, ziehen also wieder in den DFB-Pokal ein. Das nehmen wir gerne mit“, sagte RWE-Chef Michael Welling am Sonntag gleich zu Beginn der Versammlung mit einem Augenzwinkern.

Und ein gewisses Schmunzeln war ja auch angebracht. Schließlich hatte RWE schon einmal das „Glück“, dreimal in Folge im DFB-Pokal gegen den gleichen Gegner antreten zu müssen. Und zwar gegen Energie Cottbus: 2005, 2006 und 2007. Zweimal behaupteten sich die Essener als Underdog gegen den Bundesligisten.

Union Berlin will alles versuchen, um die Vorjahres-Niederlage vergessen zu machen

Union-Trainer Uwe Neuhaus und der ehemalige RWE-Geschäftsführer Nico Schäfer kehren also an die ehemalige Wirkungsstätte zurück. „Wir nehmen es, wie es kommt, aber es ist natürlich eine Überraschung, dass wir diese spezielle Konstellation nun zum zweiten Mal erleben“, kommentierte Neuhaus.

„Es ist eine schwere Aufgabe und es wird sicher richtig voll sein im neuen Essener Stadion. Aber wir werden alles versuchen, um die Schlappe vom letzten Jahr vergessen zu machen. Nico Schäfer, kaufmännisch-organisatorischer Leiter, schüttelte auch nur den Kopf: „Ausgerechnet wir bestreiten das erste Pflichtspiel im neuen Essener Stadion. Ich hoffe, wir nutzen unsere Chance.“

Rolf Hantel



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