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Essener Trio distanziert sich von Manipulation

19.05.2012 | 15:15 Uhr

Das Spielertrio Dirk Jasmund, Güngör Kaya und Kevin Lehmann vom Fußball-Regionalligisten Rot-Weiss Essen hat eine Sportwette gegen den eigenen Verein eingestanden.

Essen (SID) - Das Spielertrio Dirk Jasmund, Güngör Kaya und Kevin Lehmann vom Fußball-Regionalligisten Rot-Weiss Essen hat eine Sportwette gegen den eigenen Verein eingestanden, sich aber zugleich von einer Einflussnahme auf den Spielverlauf distanziert. "Wir möchten direkt betonen, dass wir uns in keiner Form an einer Spiel- oder Wettmanipulation beteiligt haben", hieß es in einem mit dem Verein abgestimmten Entschuldigungsschreiben.

Zuvor war der Deutsche Fußball-Bund (DFB) von Rot-Weiss Essen darüber informiert worden, dass drei Akteure des Vereins anlässlich des Heimspiels am 5. Mai 2012 gegen Borussia Dortmund II (Endstand 0:4) gegen ihren Verein gewettet hätten. Daraufhin hatte der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen gegen drei Spieler des Tabellenachten der Regionalliga West eingeleitet.

Die Spieler hatten sich nach dem anonym beim Verein eingegangenen Hinweis auf den Vorfall zu erkennen gegeben. "Ohne dem eingeleiteten Verfahren des DFB vorgreifen zu wollen, möchten wir zudem feststellen, dass wir komplett unabhängig voneinander agiert haben und kein Zusammenwirken und keine Absprachen stattgefunden haben", teilten die betroffenen Akteure mit, die sich in der Stellungnahme für ihre Wette entschuldigten: "Wir sind uns im Klaren, dass wir einen Riesenfehler begangen und einen riesigen Imageschaden herbeigeführt haben und werden den DFB sowie den Verein in jeder Form bei der Aufklärung unterstützten."

Dortmund II hatte mit dem Sieg bei den Essenern die Tabellenführung in der Regionalliga West von den Sportfreunden Lotte übernommen und sicherte sich am Samstag mit einem 5:3 (3:1) beim Wuppertaler SV den Aufstieg in die 3. Liga.

sid

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