Nichts spricht gegen Kontinental-EM 2020 in Dortmund
22.01.2013 | 19:50 Uhr 2013-01-22T19:50:00+0100
Essen. Es gibt keine Argumente gegen eine Bewerbung mit dem Revier als Standort für die Spiele der EM 2020. Soll die Stimmung in Stuttgart oder gar München besser sein als in Dortmund? Und am Rande: Nichts wäre anders, würden wir über Gelsenkirchen sprechen. Ein Kommentar.
Nun sind’s noch vier: München, Berlin, Stuttgart und Dortmund liegen im Rennen um deutsche Spiele bei der Kontinental-EM 2020. Alle anderen sind raus, nun liegt es am DFB, mit welchem Standort er sich bei der Uefa bewerben will. Und schon droht einer sportlichen Frage eine politische Antwort.
Der Präsident des Deutschen Fußball Bundes Wolfgang Niersbach möchte laut Medienberichten Berlin, München, Dortmund oder Stuttgart als Spielorte für die EM 2020 ins Rennen schicken. Die Veltins Arena auf Schalke ist wohl außen vor. Die Uefa plant zwei Spielorte pro Vorrundengruppe.
Was Stuttgart, Stand heute, für sich ins Feld führen will, ist noch die spannendste Frage, weil einem derzeit wenig dazu einfallen will. Berlin wird die politische Karte der Bundeshauptstadt spielen, München die des sportlichen Platzhirschen, die des komfortabelsten Stadions.
Bleibt Dortmund. Das Schöne ist: Niemand hier hat es nötig, reflexhaft wie früher um ein Almosen zu bitten. Dass das Herz des Fußballs im Westen schlägt, klingt zwar schwer nach abgedroschener Phrase. Aber dem Praxistest hält diese Behauptung Woche für Woche stand: Soll die Stimmung in Stuttgart oder gar München besser sein als in Dortmund? Und am Rande: Nichts wäre anders, würden wir über Gelsenkirchen sprechen. Das Revier braucht im Fußball keinen Vergleich mehr zu scheuen, nicht in Sachen Begeisterung, nicht bei einem Blick auf die Entwicklung seiner beiden führenden Vereine. Wer die Politik beiseite lässt, wird schwerlich eine überzeugendere Alternative finden.

13:33
Was spricht für Berlin? Die Stadt, das Flair, die Internationalität und das Stadion, das sich schon bei der WM 2006 als hervorragend geeignet herausgestellt hat.
Was spricht für München? Die Stadt, das Flair, die Internationalität, der Flughafen, die Lage und das Stadion.
Was spricht für Dortmund? Das Stadion! Noch was? Die Fans des BVB, die gar nicht da sein werden, weil es ein Nationalmannschaftsspiel ist? Die Stadt, die nur gebürtige Optimisten mit den anderen Standorten vergleichen würden? Naja.....
13:51
Aus diesem Kommentar spricht kein Selbstbewusstsein, sondern die übliche weinerliche Ruhrpottduselei. Auf micht wirkt er wie ein schriftliches Betteln um Almosen.
11:49
Ich befürchte, am Ende wird es eh wieder Berlin - als Hauptstadt wohl gesetzt - und München.
Und das wird nicht ehrlich, das München die Heimat des Ligaprimus ist, argumantiert, sondern die geographische Symmetrie angeführt.
Und ich mir wäre neu, das das Neckarstadion 70.000 Plaetze, die gefordert sind, bietet...
09:45
Was spricht eigentlich für Berlin? Nichts, außer das die Politiker nicht soweit reisen müssten. Zudem das schlechteste Fussballstadion, weil man ein Fernglas braucht. Außerdem keine Region bringt Woche für Woche soviele Zuschauer in die Stadien wie der Pott!!! Hier ist Fussball zu Hause!!!!
23:27
Dortmund wäre doch mal wa anderes und auserden get da die beste party ab und dan wäre ich mitten drin und alle sollte mal ne schangs bekomme ich wäre auch für dortmund
20:19
Ist dieser Kommentar mit zwei Absätzen nicht etwas kurz geraten? Und was spricht gegen Dortmund?