Merkels Griechenland-Politik könnte Löw ärgern
17.06.2012 | 23:50 Uhr 2012-06-17T23:50:28+0200
Deutschland gegen Griechenland, das ist in jenen schwierigen Eurotagen nicht nur Sport, das ist natürlich in erster Linie Politik. Aber eben auch dort knallhart ergebnisorientiert.
Insofern gilt jenes EM-Spiel auch als begleitendes Kuriosum. Zumal jetzt Bundestrainer Joachim Löw den griechischen Ärger über die Sparvorgaben der Kanzlerin Angela Merkel zu spüren bekommen könnte. Und da wäre es auch eine nationale Genugtuung, den politischen Lieblingsfeind vielleicht mit Rasenschach düpieren zu können.
Mag es eine besondere Trotzreaktion sein, die den krassen Außenseiter ins Viertelfinale geführt hat, schon der Gewinn des Titels damals 2004 sendet klar Warnsignale, dass Griechen grundsätzlich nicht zu unterschätzen sind. Die Attraktivität des Fußballspiels ist dabei sowieso zweitrangig. Auch weil der EM-Favorit Deutschland noch längst nicht seine überzeugende Rolle eingenommen hat. Allein der mühsame Sieg gegen die Dänen verriet nicht nur Schwächen im Defensivbereich sondern einige auffällige Probleme in der Kreativabteilung.
Positiv: Die Dänen haben den Deutschen den Vorgeschmack geliefert über die Wehrhaftigkeit der Defensivexperten . Sorgen, die Löw begleiten. Aber der hat doch in der fußballerischen Eurofrage bisher alles richtig gemacht.
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im wahren Leben sind sie nur die ersten vor Deutschland und der Rest-EU, die in die Armut gestürzt werden, weil Politiker lieber Kontenstände verteidigen als das Wohl ihrer Bürger.