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DFL entscheidet sich gegen die Torlinien-Technik

14.11.2012 | 11:26 Uhr
DFL entscheidet sich gegen die Torlinien-Technik
Manuel Neuer bei der WM 2010 im Spiel gegen England. Dieses klare Tor wurde nicht anerkannt.Foto: dapd

Frankfurt.  Die Torlinien-Technik wird in der Bundesliga und 2. Liga vorerst nicht eingeführt. Das teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwoch mit. Die DFL will erst die Tests bei der Klub-WM im Dezember und beim Confed-Cup 2013 in Brasilien abwarten und bewerten.

Die Torlinien-Technik wird in der Bundesliga und 2. Liga vorerst nicht eingeführt. Das teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwoch mit. Einen Tag zuvor war der Ligavorstand wegen "der gegensätzlichen Positionen von Fifa und Uefa sowie ungeklärter Fragen in Bezug auf die Genauigkeit der Messungen" zu dieser Entscheidung gekommen. Eine Einführung für die Saison 2013/2014 sei daher ausgeschlossen, erklärte die DFL.

Torlinientechnik
Fifa erlaubt Torlinientechnik im Fußball

Revolution im Fußball: Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) haben am Donnerstag in Zürich bekannt gegeben, die Torlinientechnologie bei der Klub-WM im Dezember dieses Jahres in Japan einzusetzen.

Im Rahmen seiner Beratungen hatte das Gremium zuvor eine Umfrage unter den Klubs analysiert, die ein "unentschiedenes Meinungsbild" ergeben hatte. Der Weltverband Fifa räumt den diskutierten Systemen "GoalRef" und "Cairos" (Chip im Ball) offenbar eine Fehlertoleranz von zwei bis drei Zentimetern ein. Die seit Jahren im Profi-Tennis eingesetze Hawk-Eye-Technik (Torkamera) weist hingegen nur eine Fehlertoleranz von 0,5 Zentimeter auf, ist aber die deutlich teurere Variante.

Spätere Einführung ist nicht ausgeschlossen

Ausgeschlossen ist eine mittelfristige Einführung der Torlinien-Technik in der Bundesliga und 2. Liga aber nicht. Die DFL wies darauf hin, dass vor einer endgültigen Entscheidung zunächst die Ergebnisse der von der Fifa geplanten Tests bei der Klub-WM im Dezember in Tokio und beim Confed-Cup im Sommer 2013 in Brasilien abgewartet und bewertet würden.

"GoalRef" und "Hawk-Eye" sind laut Auskunft des Fußball-Weltverbandes Fifa seit 23. Oktober offiziell berechtigt, ihre Systeme "weltweit zu installieren". Die Unternehmen hatten an diesem Tage ihre Lizenzverträge unterzeichnet, was die Fifa als "Meilenstein im Torlinien-Technik-Verfahren" bezeichnete.

Um Lizenznehmer der Fifa zu werden, hatten sich "GoalRef" und "Hawk-Eye" ausführlichen Tests gestellt. Zudem mussten die Unternehmen genau definierte Standards und Bedingungen erfüllen. (sid)



Kommentare
14.11.2012
17:22
DFL entscheidet sich gegen die Torlinien-Technik
von drasos | #2

Bei der Rentnerriege von DFB und DFL muss man sich ja fast wundern das sie nicht darauf bestehen das mit einer aufgeblasenen Ziegenhaut gekickt wird so wie die es aus ihrer Jugend kennen....

Oberschiedsrichter zur Überprüfung KLARER Fehlentscheidungen?
Wozu...der Schiedsrichter erfüllt doch beinahe die Unfehlbarkeitsdoktrin der Päpste....

Technik um den Schiri zu unterstützen?
WAS? Noch mehr wie ein Headset zur Kommunikation mit den anderen Unparteiischen? ist sowas überhaupt möglich?

2013,nach der WM wird erst mal munter weiter"geforscht" und 2020 wenn alle anderen Ligen längst 2 Schritte weiter sind denkt man beim DFB mal drüber nach darüber nachzudenken......

Rentnerkombo halt,da geht es halt nicht mehr so wie bei den jungen Hüpfern....

14.11.2012
14:56
DFL entscheidet sich gegen die Torlinien-Technik
von Linkin | #1

Am besten merken welche Clubs sich dagegen ausgesprochen haben und bei der nächsten Entscheidung gegen Sie das "Meinungsbild" unter die Nase reiben...

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