Das aktuelle Wetter NRW 23°C
1. Bundesliga

FCR Duisburg muss Insolvenzantrag stellen

17.01.2013 | 19:58 Uhr

Der Frauenfußball-Bundesligist FCR Duisburg steht am finanziellen Abgrund. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, muss ein Insolvenzantrag gestellt werden.

Duisburg (SID) - Der Frauenfußball-Bundesligist FCR Duisburg steht am finanziellen Abgrund. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, kann der UEFA-Cup-Sieger von 2009 die zum 15. Janaur 2013 fälligen Gehälter nicht zahlen und muss einen Insolvenzantrag stellen. Noch im Juli hatten die Duisburger eine akut drohende Insolvenz abwenden können.

"Um den Verein in die Lage zu versetzen, den Spielbetrieb in der laufenden Saison fortzusetzen und um eine Sanierung des Vereines und damit auch eine weitere Teilnahme am Spielbetrieb der Bundesliga zu ermöglichen, lässt der Vorstand zur Zeit den Insolvenzantrag durch einen Insolvenzrechtler vorbereiten, um ihn dann in der nächsten Woche zu stellen", heißt es in der FCR-Pressemitteilung.

Darüberhinaus führe der Verein Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), "damit der laufende Spielbetrieb nicht beeinträchtigt wird und um den Fortbestand des Vereins über das Saisonende hinaus zu sichern".

Der FCR Duisburg gehörte bis zur laufenden Saison zu den Top-Teams der Frauen-Bundesliga. Im Jahr 2000 feierte der Klub noch als FCR Duisburg 55 die Meisterschaft, es folgten drei Pokalsiege (1998, 2009 und 2010) sowie der Triumph im Europapokal 2009. Zuletzt musste Duisburg einen personellen Aderlass verkraften. Die Nationalspielerinnen Annike Krahn, Alexandra Popp, Luisa Wensing und Simone Laudehr verließen den Klub im Sommer.

sid

Facebook
Kommentare
Umfrage
Wer war der Beste von Jogis Jungs bei der WM in Brasilien?

Wer war der Beste von Jogis Jungs bei der WM in Brasilien?

 
Fotos und Videos
Die neuen Trikot-Trends
Bildgalerie
Bundesliga
Fohlen-Test gegen Stoke
Bildgalerie
Gladbach
Hitzetest für Gladbach
Bildgalerie
Gladbach
Gladbach schlägt 1860 im Test
Bildgalerie
Trainingslager
Aus dem Ressort
BVB verlängert Vertrag mit Nachwuchs-Chef Lars Ricken
Lars Ricken
Der ehemalige BVB-Spieler Lars Ricken bleibt Borussia Dortmund auch noch bis 2017 vertraglich verbunden. Der Fußball-Bundesligist verlängerte den Vertrag des Nachwuchskoordinators. Ricken hat den Posten seit 2008 inne.
Schalker Goretzka bei Bayern-Arzt - Farfan zur Reha in Peru
Schalke-Trainingslager
Im Dreier-Pack ging es für die verletzten Schalker Leon Goretzka, Jan Kirchhoff und Timon Wellenreuther vom Trainingslager im bayrischen Grassau ins nahegelegene München. Dort wurden sie von Bayern Münchens Arzt Dr. Müller-Wohlfahrt untersucht. Ein Comeback von Farfan rückt indes in weite Ferne.
1. FC Köln reist ins Trainingslager nach Österreich
Fußball
Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln ist ins Trainingslager nach Kitzbühel gereist. Cheftrainer Peter Stöger bezieht in Österreich mit 25 Spielern Quartier.
Sammer lobt Götze: "mental sehr stark"
Fußball
Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer hat die mentale Stärke von Fußball-Weltmeister und Final-Matchwinner Mario Götze gelobt.
Werder fürchtet Zusatzkosten bei Risikospielen
Fußball
Den klammen SV Werder Bremen trifft die umstrittene Entscheidung des Bremer Senats besonders hart, sollte die Deutsche Fußball Liga (DFL) zukünftig an Polizeieinsätzen bei Risikospielen im Weserstadion beteiligt werden.