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Eigentümer des "Traumschiffes" - Kapitän wurde nicht von Bord gejagt

30.07.2012 | 05:45 Uhr
Eigentümer des "Traumschiffes" - Kapitän wurde nicht von Bord gejagt
Kapitän Andreas Jungblut dachte wegen eines Missverständnisses, er sei vom eigenen Schiff vertrieben worden.Foto: ddp wp

München.   Der Kapitän der "Deutschland", dem sogenannten "Traumschiff", wurde nicht von seinem eigenen Schiff vertrieben. Die Reederei Deilmann hält jedoch an ihrem Vorhaben fest, das deutsche Kreuzfahrtschiff an Malta zu übergeben.

Im Streit um die geplante Ausflaggung des Kreuzfahrtschiffes "Deutschland" hat die Reederei den Vorwurf zurückgewiesen, sie habe den Kapitän des Schiffes verwiesen. Es sei nicht richtig, dass der Kapitän Andreas Jungblut von Bord gejagt wurde, sagte eine Sprecherin der Reederei Deilmann am Freitag in München. Der Kapitän sei während seines Urlaubs an Bord gekommen. Dabei habe er die Frage, warum er nicht seinen Urlaub genieße, als unfreundlichen Rauswurf aufgefasst.

Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass Jungblut von der Reederei des Schiffes verwiesen worden sei. Die "Deutschland" wurde als "Traumschiff" bekannt. Der Kapitän und große Teile der Besatzung wehren sich dagegen, dass auf dem laut "Bild" letzten Kreuzfahrtschiff unter deutscher Flagge bald die Malta-Fahne wehen soll. Damit will die Reederei, die seit ihrer Insolvenz zum Finanzinvestor Aurelius gehört, Kosten sparen. (dapd)

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