Zeus-Awards für die besten Nachwuchsreporter
29.06.2012 | 19:38 Uhr 2012-06-29T19:38:00+0200
Mülheim. Für „Zeitung und Schule“ betätigten sich 45 000 Schüler als Journalisten. Die besten wurden nun im Ringlokschuppen ausgezeichnet. Zur Feier reisten Schüler, Lehrer, Eltern, Journalisten und Sponsoren aus dem ganzen Ruhrgebiet, dem Sauer- und Siegerland nach Mülheim.
Blitzende Kameras, tosender Applaus und Jubelrufe – die besten „Nachwuchsjournalisten“ des Projektes „Zeitung und Schule“ (Zeus) sind im Ringlokschuppen mit dem Zeus-Award ausgezeichnet worden. Zur Feier reisten Schüler, Lehrer, Eltern, Journalisten und Sponsoren aus dem ganzen Ruhrgebiet, dem Sauer- und Siegerland nach Mülheim.
Junge Reporter begeben sich Jahr für Jahr auf Einladung der WAZ-Mediengruppe auf die Jagd nach spannenden Geschichten. Doch so viele Nominierungen wie in diesem Jahr hatte es noch nie gegeben. Mehr als 45 000 Schüler recherchierten im abgelaufenen Schuljahr, fotografierten und hauten in die Tasten. 5200 Beiträge gingen schließlich in der Zeus-Redaktion in Essen ein.
Den „besten Text“ schrieb Katia Schwichtenberg vom Gymnasium Lünen-Altlünen. Ihre Idee, eine Woche lang auf das Internet zu verzichten, war kreativ und toll umgesetzt, befand die Jury.
Ein Päckchen, das niemals den Empfänger erreichte
Sâre Danaci vom Heisenberg-Gymnasium in Gladbeck machte den dritten Hauptpreis mit ihrer Recherche über ein Päckchen, das nie ankam. Sie hat ein Päckchen aufgegeben, das leider niemals den Empfänger erreichte. Natürlich stieß Sâre zunächst auf wenig Kooperationsbereitschaft bei der Post, doch sie gab nicht auf.
Anschaulich beschrieben die Zeus-Reporter Durika Ravichanthiran und Fabian Gwiasda von der Helen-Keller-Schule in Essen, wie komplex die Welt des Autisten und Achtklässlers Fabian ist. Ihr Artikel war für die Jury der „Beste Beitrag einer Förderschule“.
Reportage über eine Pferdedentistin
Das beste Foto gelang Nicola Grote vom Franz-Stock-Gymnasium Arnsberg bei einer Reportage über eine Pferdedentistin. Den Sonderpreis „Zeus auf Schalke“ für den besten Sportbericht erhielten Francesco Strobel und Maximilian Daum von der gleichen Schule. Sie hatten mit dem früheren BVB-Star Wolfgang Paul ein spannendes Zwei-Generationen-Interview geführt.
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