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Was Niederrheiner mit den neuen Auto-Kennzeichen verbinden

22.01.2013 | 20:00 Uhr
Traute Zweisamkeit: die neuen Kennzeichen stehen hier für die Hochzeitsdaten und ein „O“ als Ring für endlose Liebe.

Am Niederrhein.  Seit Ende letzten Jahres gibt es wieder die alten Auto-Kennzeichen. In Moers und Dinslaken sind bereits die ersten Fahrzeuge mit den neuen Buchstaben unterwegs. Unsere Leser erzählen, was sich hinter den Buchstaben und Zahlen auf ihren neuen Wunschkennzeichen verbirgt.

Die neuen „Alt-Kennzeichen“ sind wieder in MO-DE. Nicht nur in Moers . Auch in Dinslaken sind erste DIN-O’s und DIN-GE unterwegs. Wir haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, aufgerufen, uns Bilder Ihrer neuen Wunschkennzeichen zu senden. Und uns zu berichten, welche Geschichte sich hinter den Buchstaben und Zahlen verbirgt. Zahlreiche Bilder gingen in der Redaktion ein – herzlichen Dank dafür. Hier eine Auswahl der Einsendungen:

MO-O 21 und MO-O 12

„Mein Mann und ich haben am 12. September 1996 standesamtlich und am 21. September 1996 kirchlich geheiratet“, schreibt uns Katharina Köhler-Braun. „Die beiden Zahlen 12 und 21 sind also wichtige Zahlen für uns. Warum nun ‘O’? Dieses ‘O' haben wir für uns nicht als den Buchstaben ‘O’, sondern als Ring interpretiert. Ein Ring hat nirgendwo Anfang und Ende und bezogen auf unsere Hochzeitsdaten soll dieser Ring als Symbol für unsere immerwährende Liebe zueinander stehen.“

MO-CD 135

„E-MO-tional hochMOtivierte Grüße“ und ein Foto seines Fords plus MO-Kennzeichen und dem Kampagnen Aufkleber von der MOers Marketing und der NRZ/WAZ sendete uns Claus Peter Küster. Er dankt allen, die zur Kampagne beigetragen haben. Und zu seinem Kennzeichen schreibt er: „Es sind die Initialen meiner Frau Doris und mir sowie unser Hochzeitstag.“

MO-FM 68H

Frank Müller rückte seinen Opel Kadett, Baujahr 1976, ins Bild. „Das Fahrzeug überließ mir mein Vater 1986 zum Erwerb meines Führerscheins“, schreibt er. „Natürlich gab’s dann ein WES-Kennzeichen.“ In all den Jahren steckte Frank Müller viel Geld in die Pflege seines Kadetts, bei dem er nach einiger Zeit feststellte, „dass ‘Er’ irgendwie, sagen wir mal, seinen ganz eigenen Charakter hatte. Mir wurde klar, ‘Er’ war eigentlich eine ‘Sie’“. Und ‘Sie’ heißt heute Christine und fährt nun endlich mit MO-Kennzeichen.

DIN-GM 1

„Über 30 Jahre musste ich warten, um nun doch noch mein Wunschkennzeichen an mein Auto schrauben zu können“, schreibt uns Günther Moschner. „Nun fahre ich voller Stolz mit meinem Lieblingsauto das Kennzeichen DIN-GM 1.“

Moers will MO

MO-BS 999

„Ich habe zwar keinen MO-PS 99, dafür aber einen MO-BS 999. Keine Verunglimpfung des drolligen Tierchens auf den vier stämmigen Beinchen. Mein MO-BS setzt sich schlicht und einfach aus meinen Initialen zusammen. Warum die Welt jetzt wieder in Ordnung ist? Schon als Kind bin ich in Autos mit dem schönen MO-Schild mitgefahren. Bis Moers von Wesel ‘eingekreist’ wurde. Was kann es also Schöneres geben ...?! Liebe Grüße aus Moers (... und nicht aus Wesel)“, sendet Silke Beischl an den Niederrhein.

DIN-O 5000

„Als wir 1977 in unser Haus in Dinslaken gezogen sind, fanden wir es schade, dass die DIN-Kennzeichen nicht mehr ausgegeben wurden“, schreibt Herbert Willemsen. „Jetzt endlich, nach 35 Jahren, werden wir auch in Island, am Nordkap, in der Toskana und überall sonst wo als Dinslakener erkannt, wenn wir mit unserm DIN-O 5000 auf Tour sind.“



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