Der Partei Die Linke geht ein Stück Professionalität verloren
03.06.2012 | 10:31 Uhr 2012-06-03T10:31:21+0200
Göttingen. Von einem Aufbruch ist die Partei Die Linke nach der Wahl von Katja Kipping und Bernd Riexinger zur neuen Führungsspitze weit entfernt. Im Gegenteil: Das unerfahrene Duo könnte sich für die Linkspartei zu einem klassischen Eigentor entwickeln. Ein Kommentar.
Die Betonlinken um Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht haben es geschafft. Auf Teufel komm raus haben sie den Reformer Dietmar Bartsch als neuen Parteichef der Linken verhindert und stattdessen mit Bernd Riexinger einen weitgehend Unbekannten ins Amt gepresst. Wenn sich das mal nicht als grandioses Eigentor herausstellt.
Die Linke steht vor ihrer größten Zerreißprobe. Die Flügel sind so zerstritten, dass selbst die Alphatiere der Partei, Lafontaine und Gregor Gysi, munter gegeneinander keilen. Mit Katja Kipping und Bernd Riexinger hat die Linke nun eine recht unerfahrene Parteispitze , die Ruhe in den Laden bringen soll. Ob die 34-jährige Ostdeutsche und der 56-jährige Schwabe dazu das Format haben, ist mehr als zweifelhaft.
Linke-Chefin Kipping startet als die Bartsch-Verhindererin
Kipping wird vorerst einen schweren Stand haben , weil sie Teile aus dem Reformerlager gegen sich aufgebracht hat. Denn mit ihrer Kandidatur hat sie nach deren Lesart Bartsch als Parteichef verhindert. Sie wird sich also besonders die Reformer umschmeicheln müssen. Riexinger wiederum ist nur mit knappem Vorsprung gewählt worden und gilt als klarer Vertreter des Lafontaine-Flügels. Wie das Duo die Flügelkämpfe vor diesem Hintergrund beenden kann, ist völlig offen.
Mit Bartsch hätte die Linke einen gestandenen Politprofi und geschickten Organisator bekommen, der die Partei für ein Bündnis hin zur SPD hätte öffnen können. Mit dem Agenda-2010-Gegner Riexinger dürfte dies kaum möglich sein. Er mag zwar die Seele der Partei streicheln können, doch in der Bundespolitik ist er ein Neuling. Mit dieser Wahl hat die Linke ihre Parteispitze auch ein Stück weit entprofessionalisiert. Gut eineinhalb Jahre vor der Bundestagwahl ist das ein ziemlich kühnes Unterfangen.
Linkspartei muss neuer Führungsspitze eine Chance geben
Von einem Aufbruch ist die Linke mit dem neuen Spitzenduo weit entfernt . Der könnte allenfalls dann gelingen, wenn Kipping und Riexinger in der nächsten Zeit eine immense Integrationsleistung vollbringen, eine gemeinsame Linie vorgeben und dabei nach außen hin wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Zudem müssen die Parteimitglieder trotz aller Enttäuschungen und Verletzungen der neuen Führung eine Chance geben. Die haben sie verdient! Doch wenn Kipping und Riexinger gleich von Anfang an Knüppel zwischen die Beine bekommen, wie es bei Klaus Ernst und Gesine Lötzsch der Fall war, dann haben sie keine Chance auf Erfolg.

09:49
Fällt eigentlich niemandem auf, dass jetzt plötzlich genau dieselben Leute, die damals (als es noch die PDS war) von den Medien als „alte SED-Kader und Stasi-Seilschaften“ verteufelt wurden, nun in der LINKEN die „realistischen Reformer im Osten“ sind, die von den "Betonköpfen" unterdrückt werden?
Unsinn bleibt Unsinn, auch wenn er sich dem Zeitgeist anpasst!
23:03
Wie heißt es noch? Wer schreit, hat Unrecht.
21:08
Kolleginnen und Kollegen, ich würde mir sehr wünschen, dass Ihre Zeitung wieder mit den Mitteln des einigermaßen seriösen Journalismus ihre Leserinnen und Leser über das politische Geschehen aufklärt. Wie Sie regelmäßig über die Partei Die Linke berichten, finde ich extrem tendenziös, unredlich, unwürdig, unprofessionell. Als Leser bin ich geradezu beleidigt, wenn ich annehmen muss, dass Sie diese Art Berichterstattung für meinen Bedarf halten.
20:45
Während der Wirtschaftswunderjahre hatten wir schon mal eine "Wohlfühlrepublik". Alle arbeiteten fleißig am Wiederaufbau und waren glücklich und zufrieden über das Erreichte. Das Gemeinschaftsgefühl war stark, so ähnlich wie an diesem vollkommen sinnbefreiten gestrigen "Day of Song" im Ruhrgebiet. Und das Staunen war groß, als die Stimmung während der Studentenunruhen und später in der RAF-Zeit regelrecht explodierte.
DIE LINKE mag vielleicht untergehen, so wie es sich Daniel Freudenreich und viele andere nicht nur klammheimlich wünschen. Die Meinungen und Positionen, die sie vertreten hat, werden bleiben, nur mit dem Unterschied, daß sie jetzt kein Sprachrohr mehr haben. Aber irgendwann werden sie sich wieder Luft zu schaffen wissen. Das funktioniert wie bei der guten alten Eisenbahn; ist der Druck im Kessel zu hoch, explodiert er.
Wer Meinungen eliminiert und Stimmungen ignoriert, braucht sich nicht zu wundern, wenn er vom Leben bestraft wird. Aber dann ist es zu spät.
20:20
DIE UNSÄGLICHE ANSAMMLUNG DER PARTEI DIE LINKE
VON LAFONTAINE UND WAGENKNECHT DEN STRIPPENZIEHERN GEDEALT
SED (ALT DDR PARTEI FÜR POLIT UNWISSENDEN ) GENANNT
SOZIALISTISCHE EINHEITSPARTEI DEUTSCHLANDS
ALSO EX DDR VON 1963 BIS ENDE 1990
DANN DIE ALTERNATIVEN , DIE MARXISTEN UND VIELE KLEINERE LINKE SPLITTERPARTEIEN UND DEM HOLDING POLITDACH DIE LINKEN
WER BRAUCHT DIE NOCH IN MODERN GLOBAL DEUTSCHLAND
DIE LINKEN SIND IM AUFTRITT MODERNISIERUNG ANSEHEN AUSSAGEN
VERSPRECHEN DURCHFÜHRUNG EINE EINIZGE ALT MARXISITISCHE
POLITKATASTROPHE !
DANN SINGEN DIE NOCH ZUM SCHLUSS MIT TOTALEN
FEHLSTIMMEN GRAUENHAFT DIE INTERNATIONALE ( AUS ITALIA )
ACH WO STEHEN DIE ALT SOZIALISTEN AUS EU ITALIA ?
JA KNAPP VOR DEM EURO ITALIA RETTUNGSSSCHIRM
WAS HABEN DENN DIE SOIZIALISTEN
( VOR DEM GENAU SO BEKOLPPTEN BERLUSCONI BUNGA BUNGA)
AUF DER LINKEN FRONT FERTIG GEBRACHT ?
MILLIARDEN HAUSHALTS MINUS EINE FAST PLEITE ITALIA INDUSTRIE
UND IN DEN ERDBEBENGEBIETEN GAR NICHTS BIS 2012
Alex? Kennen Sie die dritte Taste von unten am linken Rand Ihrer Tastatur?
Sie sollten aufhören zu saufen.
19:56
Der Name "Kipping" ist Programm, denn Katja Kipping kippt demnächst Angela Merkel aus dem Regierungssessel...Weiter so, Deutschland!
Demnächst ?
Denken Sie in Eiszeiten ?
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@wohlzufrieden:
Pass mal lieber auf, dass du nicht aus den Latschen kIPPst, wenn die Linke bei der Bundestagswahl sich auf 0,2% gesund schrumpft...
19:43
und nicht nur das! Wie der Name schon sagt ... Kipping ...nomen est omen!
18:58
Schade, ein Auseinanderbrechen hätte ich mir schon gewünscht. Aber Geduld ist eine Tugend, und man braucht nur die nächsten Aktionen dieser ProfilneurotikerInnen abzuwarten.
Gruß
18:48
Besser kann es für die SPD nicht werden!
18:39
Schön das sich dieses linke Spinnervölkchen radikal selbst zerlegt!