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So schützen Sie sich vor Verletzungen an Silvester

27.12.2012 | 09:54 Uhr
So schützen Sie sich vor Verletzungen an Silvester
Soll das Feuerwerk so wie hier in Litauens Hauptstadt Vilnius gelingen, sollte man einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Foto: dpa

Berlin.   Hörschäden gehören zu den häufigsten Verletzungen zu Silvester. Auch Hände und Gesicht sind durch Böller gefährdet. Deshalb sollten alle, die mit Böllern und Raketen hantieren, Vorsichtsmaßnahmen treffen und zum Beispiel auf den richtigen Sicherheitsabstand achten.

Hörschäden, abgerissene Finger und Verbrennungen gehören zu den häufigsten Verletzungen durch Böller am Silvesterabend. Um Verletzungen zu vermeiden, ist nach Angaben von Experten eine ganze Reihe von Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

Hörschäden

Silvester

Nach Angaben von HNO-Ärzten erleiden jährlich rund 8000 Deutsche zu Silvester Verletzungen des Innenohrs durch Feuerwerkskörper. Mehr als ein Drittel behalten durch ein solches „Knalltrauma“ bleibende Schäden wie Tinnitus und Hörverlust. In schweren Fällen können sogar Trommelfelle einreißen und die Gehörknöchelchen verletzt werden.

Das besonders Gefährliche bei explodierenden Feuerwerkskörpern ist die kurze Impulsdauer der Lautstärke. Bei einem sehr kurzen Impuls nimmt die Lautstärke-Empfindung ab, so dass ein schädigender Pegel gar nicht als störend wahrgenommen wird. Bei explodieren Feuerwerkskörper in weniger als zwei Metern Nähe erreichen die Schallimpulse Spitzen von bis zu 160 Dezibel. Zum Vergleich: Ein startendes Düsenflugzeug entwickelt in 30 Metern Entfernung einen Schalldruckpegel von 150 Dezibel. HNO-Ärzte empfehlen deshalb, die Ohren an Silvester durch Ohrstöpsel zu schützen.

Verletzungen an Händen und Gesicht

  Bei unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerksartikeln sind diese Körperpartien besonders gefährdet. Am Silvesterabend häufen sich Abrisse von Gliedmaßen, Verletzungen der Augen und schwere Verbrennungen. Allein in Berlin verletzen sich nach Feuerwehrangaben jedes Jahr rund 500 Menschen in der Silvesternacht. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten Böller nie in der Kleidung getragen werden. Jugendliche unter 18 Jahren sollten nicht allein damit hantieren. Auch sollte niemals mit Böllern und Raketen auf Menschen gezielt werden.

Video
Berlin, 30.12.11: Der nachlässige Umgang mit Raketen und Böllern sorgt zu Silvester regelmäßig für großen Andrang in den Notaufnahmen. Dr. Andreas Eisenschenk vom Unfallkrankenhaus Berlin erklärt die häufigsten Verletzungen – und wie es dazu kommt.

Für Raketen sollten stabile Abschussrampen gebaut werden: Die Raketen sollen in leeren Flaschen stecken, die in der Mitte einer leeren Getränkekiste positioniert werden. Auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand sollte geachtet werden. Blindgänger dürfen nicht erneut gezündet, sondern müssen mit Wasser unschädlich gemacht werden. (afp)

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Kommentare
31.12.2012
10:59
So schützen Sie sich vor Verletzungen an Silvester
von ulrics | #2

Ich vermeide Schäden ganz simpel in dem ich nicht mein Geld verbrenne, die Umwelt verpeste/vermülle und keinen Feinstaub verursache.

Mal ganz abgesehen von der Lärmbelästigung.

31.12.2012
00:20
So schützen Sie sich vor Verletzungen an Silvester
von Mell234 | #1

Diese gefährliche Pyrotechnik muss endlich verboten werden. Jährlich werden, wie man lesen kann, zigtausende Menschen verletzt, oftmals auch Unschuldige. Nicht selten kommt es durch die Raketen auch zu Bränden. Sämtliches Feuerwerk muss verboten werden. Auf sämtlichen sogenannten Silvesterpartys sollten zudem nur noch Sitzplätze angeboten werden und die Veranstalter von den sogenannten Silvesterpartys sollten sämtlich Einsätze von Polizei und Feuerwehr, egal durch welchen Besucher diese veranlasst werden, zahlen müssen. Weiterhin sollte der Alkoholausschank verboten bzw. stark kontrolliert werden. Die Polizei sollte zudem auch mal mit Hundertschaften gegen diese Hooligans vorgehen, die einfach in der Nähe anderer Menschen Böller und Raketen zünden. Wenn es ein paar Unschuldige erwischt, dann ist das halt so.


Übertrieben? Quatsch, bei Fußballfans wird doch auch genau das alles gefordert und gewünscht.

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