Das aktuelle Wetter NRW 17°C
Virus

Patient in Großbritannien stirbt an SARS-ähnlicher Krankheit

19.02.2013 | 16:32 Uhr
Patient in Großbritannien stirbt an SARS-ähnlicher Krankheit
Immer wieder sorgen gefährliche Viren für Aufsehen. Wie 2009 in Hongkong, schützen sich Menschen in gefährdeten Gebieten mit Atemmasken.Foto: afp

London.  In der englischen Stadt Birmingham ist ein Patient nach der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Der Erreger ähnelt SARS, dem Schweren Akuten Respiratorischen Syndrom. Daran waren 2003 mehrere hundert Menschen gestorben. Wissenschaftler warnen nun vor einem neuen, gefährlichen Typ des Virus.

Ein Patient in Großbritannien ist nach der Infektion mit einem dem SARS-Erreger ähnelnden Virus gestorben. Der Mann sei in einem Klinikum in Birmingham behandelt worden, wo er schließlich am Sonntag starb, berichtete der britische Sender BBC am Dienstag unter Berufung auf einen Krankenhaussprecher.

Außer ihm seien noch zwei weitere Familienmitglieder an dem sogenannten Coronavirus erkrankt. Einer der drei habe sich offenbar auf einer Reise in den Nahen Osten und Pakistan damit infiziert, hieß es in dem Bericht weiter. Bislang habe es weltweit sechs Todesfälle nach der Infektion mit diesem speziellen Coronavirus gegeben.

Das Schwere Akute Atemwegssyndrom kurz SARS wird vom SARS-Coronavirus ausgelöst. Betroffene leiden unter anderem an den Symptomen einer schweren Lungenentzündung. Bei einer SARS-Epidemie 2003, die damals in China ausbrach, starben in 30 Ländern etwa 800 Menschen.

Wissenschaftler warnen vor neuem Coronavirus

Derweil warnen Experten vor einem neuen gefährlichen Typen des Coronavirus. Es kann die Immunabwehr in den Atemwegen des Menschen ähnlich leicht umgehen wie bestimmte Erkältungs- oder Sars-Viren. Zu diesem Schluss kommen internationale Wissenschaftler um ein Team vom Kantonspital in St. Gallen (Schweiz) nach Laborversuchen. Die Experten berichten im Online-Journal "mBio®"der Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie (ASM) auch, dass Patienten womöglich mit einer Immuntherapie behandelt werden könnten.

Das Virus war erstmals im vergangenen Juni bei einem Mann aus Saudi-Arabien aufgefallen, der an einer schweren Atemwegsinfektion und Nierenversagen starb. Bislang sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) insgesamt zwölf Krankheitsfälle bekannt geworden, fünf Menschen starben an der Infektion mit dem Coronavirus. Fast alle Patienten waren in Ländern des Nahen und Mittleren Ostens gewesen.

  1. Seite 1: Patient in Großbritannien stirbt an SARS-ähnlicher Krankheit
    Seite 2: Vom Tier auf den Menschen übertragbar

1 | 2



Kommentare
20.02.2013
07:43
Patient in Großbritannien stirbt an SARS-ähnlicher Krankheit
von Futabakai | #2

Ein bedauerlicher Einzellfall, wobei man noch nicht einmal weis, ob nicht noch andere Begleiterkrankungen vorhanden waren (wie bei vielen der angeblichen "Schweinegrippeopfer"). Und noch einmal: Ein Mensch von knapp 7 Milliarden!!!

19.02.2013
17:34
Patient in Großbritannien stirbt an SARS-ähnlicher Krankheit
von reesinho | #1

Wir sind schon alle sogut wie tod.Wenn da nicht wieder ein Wunderimpfstoff auftaucht,ein hoch auf die Pharmaindustrie, sie wird uns alle retten.

Aus dem Ressort
Düsseldorfer Barbesitzer auf Koh Samui in Thailand erstochen
Thailand
Bei dem Deutschen, der am frühen Mittwochmorgen auf der thailändischen Insel getötet worden ist, handelt es sich um einen Barbesitzer aus Düsseldorf. Ein Teenager hat die Tat bereits gestanden. Er hat den 46-Jährigen laut Polizei mit einer zerbrochenen Bierflasche erstochen.
Autobahn A3 nach Bombensprengung wieder frei
Notfälle
Die Autobahn 3 bei Offenbach ist seit dem frühen Donnerstagmorgen in Richtung Süden wieder befahrbar.
London bekommt ein Amy-Winehouse-Denkmal
Musik
Eine lebensgroße Statue von Amy Winehouse soll in London bald an die englische Sängerin erinnern. Die Figur mit der typischen hohen Winehouse-Frisur soll am 14. September enthüllt werden, dem Geburtstag des mit nur 27 Jahren gestorbenen Popstars ("Back to Black").
Grönland taut immer schneller auf
Bremerhaven/Nuuk.
Die Eisschilde in Grönland und der Antarktis schmelzen nach Satellitenmessungen im Rekordtempo. Pro Jahr verlieren sie zusammen aktuell etwa 500 Kubikkilometer Volumen. Das ist die höchste Verlustrate seit Beginn der Satelliten-Höhenmessungen vor 20 Jahren.
Behörde schließt vier McDonald's-Filialen in Moskau
McDonald's
In Moskau wurden vier Filialen der amerikanischen Fast-Food-Kette Mcdonald's vorübergehend geschlossen. Nach Angaben der russischen Verbraucherschutzbehörde lagen Verstöße gegen Sanitätsvorschriften vor. Es gibt Befürchtungen, dass die Schließungen mit den politischen Spannungen zusammenhängen.
Umfrage
In Hagen und Berlin gab es am Dienstag Ebola-Verdachtsfälle. Beide bestätigten sich nicht. Fürchten Sie sich trotzdem vor der Krankheit?

In Hagen und Berlin gab es am Dienstag Ebola-Verdachtsfälle. Beide bestätigten sich nicht. Fürchten Sie sich trotzdem vor der Krankheit?

 
Fotos und Videos
Bahnhöfe in NRW verwahrlosen
Bildgalerie
Bahnhöfe
Scoopshot-Bild des Tages (2)
Bildgalerie
Fotoaktion