Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Hollande

François Hollande wird für schiefe Krawatten kritisiert

14.11.2012 | 11:08 Uhr
Frankreichs Präsident François Hollande wird für seine oft schief getragenen Krawatten kritisiert.Foto: afp

Paris.  Frankreichs Präsident François Hollande wird für seine oft schief getragenen Krawatten kritisiert. Er soll bei 247 öffentlichen Auftritten die Krawatte 144 Mal schief getragen haben. Über Twitter bekommt er Tipps. Er solle seine Krawatte mit einer Klammer feststecken oder einfach richtig binden.

Mal eher rechts, mal eher links, nur manchmal korrekt in der Mitte - die Krawatte von Frankreichs Präsident François Hollande sorgt für spöttische Kommentare. Bei seiner ersten großen Pressekonferenz seit Amtsantritt am Dienstagabend war die königsblaue Krawatte des Staatschefs leicht nach rechts verrutscht. Im Internet-Kurzbotschaftendienst Twitter erhielt der Sozialist daraufhin eine Reihe guter Ratschläge, wie er sein Erscheinungsbild perfektionieren könne: Er solle seine Krawatte "mit eine Sicherheitsnadel", "mit einer Klammer" feststecken oder einfach "seinen Krawattenknoten" richtig binden.

Bereits im August 2012 war in Frankreich von einem Studenten eigens eine Internetseite zur Präsidentenkrawatte gestartet worden, weil es Hollande selten gelingt, diese korrekt in der Mitte zu tragen. Am Dienstagabend stand auf der Seite www.francois-tacravate. fr zu lesen: "Ich bin die Krawatte von François, und ich bin bei 247 öffentlichen Auftritten 144 Mal schief getragen worden."

Video
Brüssel, 19.10.12: Die europäische Bankenaufsicht wird kommen, in diesem Punkt herrschte auf dem EU-Gipfel Einigkeit. Darüber, wie schnell das gehen kann, nicht. Kanzlerin Merkel mochte sich auf keinen Termin festlegen: "Es muss nur funktionieren."

Bereits kurz nach Amtsantritt des Sozialisten im Mai hatte die Krawatte von Hollande für Schlagzeilen gesorgt. Beim G-8-Gipfel in Camp David in den USA kam er als einziger unter den Staats- und Regierungschefs mit Krawatte. US-Präsident Barack Obama machte den Neuling darauf aufmerksam, dass er sie ruhig ablegen dürfe. (afp)


Kommentare
15.11.2012
12:16
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #4

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

14.11.2012
18:58
François Hollande wird für schiefe Krawatten kritisiert
von peerkeinstueck | #3

Das wäre doch eine neue Idee für Raab: Am Ende der Talkshow stimmen die Zuschauer über den besten Sitz der Krawatte ab.

Sind wir hier eigentlich beim "Goldenen Blatt" oder was?

1 Antwort
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #3-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

14.11.2012
12:20
François Hollande wird für schiefe Krawatten kritisiert
von Pit01 | #2

Gibt es auch was Ernsthaftes zu kritisieren?

1 Antwort
François Hollande wird für schiefe Krawatten kritisiert
von IIDottore | #2-1

Na wenn das nicht ernsthaft ist ! Eine schiefe Krawatte ,das ist katastrophal ,das ist relevant ,mein Freund ! Nur mit geraden Krawatten hat die Menschheit überhaupt eine Zukunft !!

;-)

14.11.2012
11:40
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

1 Antwort
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #1-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Aus dem Ressort
"Wegeheld" - neue App für Hardcore-Radler und Denunzianten?
Apps
Im Straßenverkehr herrscht eine Zweiklassen-Gesellschaft. So sehen es jedenfalls die Macher einer neuen Smartphone-App. Nutzer sollen rücksichtslose Autofahrer an den Online-Pranger stellen. Wer sie nutzt, wird zum "Wegeheld" stilisiert. Juristisch ein fragwürdiges Verhalten.
Formel-1-Chef Ecclestone weist Bestechungsvorwürfe von sich
Bestechungsprozess
Zum Auftakt des Bestechungsprozesses gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gab sich der Brite zuversichtlich. Begleitet von seinen Anwälten ließ der Milliardär eine Erklärung vorlesen, in der er alle Vorwürfe bestritt. Stattdessen sei er von einem Bankenmanager erpresst worden.
Formel-1-Chef Ecclestone weist Bestechungsvorwürfe von sich
Bestechungsprozess
Zum Auftakt des Bestechungsprozesses gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gab sich der Brite zuversichtlich. Begleitet von seinen Anwälten ließ der Milliardär eine Erklärung vorlesen, in der er alle Vorwürfe bestritt. Stattdessen sei er von einem Bankenmanager erpresst worden.
Merkel wieder auf Time-Liste der mächtigsten Menschen
Top 100
Vor einem Jahr hieß es: Merkel ist raus. Das US-Magazin "Time" sah sie nicht mehr unter den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Jetzt ist sie wieder drin. Die Laudatio auf die Kanzlerin hielt Fußball-Ikone Jürgen Klinsmann. Er nannte Merkel "Verwandlerin Deutschlands".
Twitter-Kampagne der New Yorker Polizei geht schief
PR-Reinfall
Die PR-Kampagne ging nach hinten los: Via Twitter hat die Polizei in New York Bürger aufgerufen, Fotos mit Polizisten im Online-Netzwerk hochzuladen. Doch der Hashtag #myNYPD entwickelte sich zum "Bashtag" - zum Schimpf-Stichwort. Statt freundlicher Fotos gab's Bilder von prügelnden Cops.
Umfrage
Schalke-Boss Clemens Tönnies hat einen Besuch der Mannschaft im Kreml in Aussicht gestellt. Wie sehen Sie das: Darf Schalke öffentlichkeitswirksam Herrn Putin besuchen?

Schalke-Boss Clemens Tönnies hat einen Besuch der Mannschaft im Kreml in Aussicht gestellt. Wie sehen Sie das: Darf Schalke öffentlichkeitswirksam Herrn Putin besuchen?