Deutsche verbringen Freizeit zunehmend im Internet
29.08.2011 | 14:04 Uhr 2011-08-29T14:04:00+0200
Berlin. Immer mehr Bundesbürger verbringen ihre Freizeit vor dem Computer und im Internet. Das Fernsehen ist und bleibt die liebste Freizeitbeschäftigung. Traditionelle Freizeitaktivitäten wie Radfahren oder Gartenarbeit treten deutlich in den Hintergrund.
Zwar verbringen die Deutschen immer mehr Zeit vor dem Computer, doch das Fernsehen ist und bleibt die liebste Freizeitbeschäftigung. Nahezu jeder Bundesbürger (97 Prozent) schaltet mindestens einmal pro Woche den Fernseher an, während nur halb soviel regelmäßig ins Internet gehen, wie der am Montag in Hamburg veröffentlichte „Freizeit-Monitor“ der Stiftung für Zukunftsfragen zeigt.
Allerdings erhöhte sich der Anteil der regelmäßigen Internetnutzer seit 2007 um neun Prozentpunkte auf 48 Prozent. Ähnliche Steigerungsraten verzeichnen das Mobiltelefonieren (plus acht Prozentpunkte) und die Nutzung von Videospielen (plus sechs Prozentpunkte).
Mittagsschlaf immer beliebter
Gleichzeitig kündigt sich laut der Umfrage eine „Renaissance“ von Aktivitäten wie Faulenzen, Ausschlafen am Wochenende oder der Mittagsschlaf unter der Woche an. Faulenzen und Nichtstun zum Beispiel nennt demnach jeder zweite Bundesbürger als regelmäßige Freizeitaktivität. Etwa zwei Drittel (65 Prozent) schlafen mindestens einmal pro Woche aus.
Insgesamt hat jeder Deutsche ab 14 Jahren im Schnitt vier Stunden pro Werktag Freizeit. Familien müssten aber mit fast einer Stunde weniger auskommen, während Jugendliche und Ruheständler über den größten Anteil an freier Zeit verfügten. Für den „Freizeit-Monitor 2011“ wurden rund 6000 Bundesbürger befragt. (dapd/afp)

21:14
"Faulenzen und Nichtstun zum Beispiel nennt demnach jeder zweite Bundesbürger als regelmäßige Freizeitaktivität. "
Je schneller die Wirtschaft uns zu drehen versucht, um so langsamer werden wir uns entgegen drehen, schon aus Trotz gegen die erzwungene Entfremdung. Jedenfalls spüre ich diesen Instinkt bei mir sehr stark.
10:02
Es muss natürlich Jahren heißen.
10:01
Ich weiß garnicht wo für viele das Problem liegt,
vor 80 Jahre saßen die Menschen Stundenlang vorm Radio, Jahre später saßen sie dann stundenlang vorm Fernseher und jetzt ist es eben der PC bzw das Internt.
Das Medium hat sich verändert, aber wir haben immer noch nur 24 Stunden am Tag.
Ich hoffe die meisten verstehen worauf ich hinaus will. =)
Zumal die möglichkeit über das Internet mit Menschen in Kontakt zu treten zig mal größer ist als z.b. mit dem TV.
08:01
ich hoffe, dass die nächste Generation irgendwann die Kurve kriegt und sich auf das wirklich Leben zurück besinnt. Alles virtuelle, digitale ist schön und gut, kann aber das Leben im eigentlichen Sinne nicht ersetzen.
Chatten kann eine direkte Unterhaltung nicht ersetzen
Beim Online Shopping fehlt mir der Kontakt zur Ware und die Unterhaltung mit dem Verkäufer
Facebook etc. sind kein Ersatz für Treffen mit Freunden zu Hause oder sonstwo....
und last not least: Liebe Nerds: richtiger Sex ist auch schöner als vor dem Compi zu onanieren.
21:09
Es liegt an den Bürgern, ob sie Schrott wollen. Man kann ihn links liegenlassen.
17:54
Vereinzelung - Vereinsamung.
Im Internet gibt es auch viel Schrott, genau wie im TV.
17:29
Internet ist eine tolle Sache.
Ganz viel Wissen sind für jeden jederzeit verfügbar.
Toll.
Aber Freizeit ist das nicht.
Für mich gehört zur Freizeit das es einen Erholungseffekt gibt.
Und den habe ich zb. wenn ich mal faulenze, fernsehe,Bücher lese, oder auch beim spazieren gehen, aber eben nicht beim chatten,aktiven lesen und stöbern im Internet wie zb. jetzt gerade auf derwesten.de.
Deswegen ist Internet zwar toll, aber kein Freizeitvergnügen.
17:17
Wenn Mainstreammedien wie die WAZ, Zeitfresser wie Facebook als unabdingbar hypen, sollte man sich nicht wundern.
17:12
Gott sei Dank für das schnelle Internet. Meinungen gehen in alle Welt. Politiker kann man zurechtstutzen. Der Uralub ist schnell geplant. Die Bankenauswahl ist groß. Zins-, Strom-, Gasvergleiche gehen ruckzuck. So hecheln die Politiker diesem schnellen Medium immer hinterher. Das ist nicht aufzuhalten.
17:01
@ #4 von ayberger : Einen Revoluzzer muß es et immer geben...und genau datt is auch Internet !