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Zahlreiche Tote und Verletzte bei Anschlägen auf Kirchen in Kenia

01.07.2012 | 19:16 Uhr

Zwei Anschläge auf christliche Kirchen in Kenia haben 15 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 40 weitere wurden verletzt, als die Attentäter am Sonntag zeitgleich Granaten auf die Kirchen im Nordosten des Landes warfen und auf die Gläubigen schossen, wie Polizeichef Philip Ndolo erklärte. Der Anschlagsort liegt in der Nähe der somalischen Grenze.

Nairobi (dapd). Zwei Anschläge auf christliche Kirchen in Kenia haben 15 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 40 weitere wurden verletzt, als die Attentäter am Sonntag zeitgleich Granaten auf die Kirchen im Nordosten des Landes warfen und auf die Gläubigen schossen, wie Polizeichef Philip Ndolo erklärte. Der Anschlagsort liegt in der Nähe der somalischen Grenze.

Zwei Attentäter seien in eine Kirche in Garissa eingedrungen und hätten mindestens eine Granate gezündet, sagte Ndolo. Als die versammelten Menschen in Panik aus dem Gebäude stürmten, wurden sie von zwei weiteren Angreifern vor der Kirche beschossen. Bei einem weiteren Granatenangriff auf eine Kirche in Garissa erlitten drei Menschen Verletzungen.

Der Bürgermeister von Garissa, Ismail Garat, bezeichnete die Täter als "herzlose Menschen". Der Verdacht fiel auf die somalische Al-Shabab-Miliz. Garissa liegt in der Nähe der Grenze zu Somalia, westlich des riesigen Flüchtlingslagers Dadaab. Polizeichef Ndolo sagte jedoch vor Journalisten, Ermittlungen müssten klären, wer für die Tat verantwortlich sei.

Kenia entsandte im Oktober zur Bekämpfung von Al-Shabab Soldaten nach Somalia. Die mit Al-Kaida verbündeten Aufständischen haben wiederholt mit Racheakten gedroht.

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dapd

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