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Schlecker-Beschäftigte können auf Jobs bei dm und Rossmann hoffen

01.06.2012 | 17:19 Uhr

Die Drogerieketten dm und Rossmann sind grundsätzlich bereit, einige der vor der Entlassung stehenden Schlecker-Mitarbeiterinnen zu übernehmen. "Durch unser Wachstum haben wir immer Bedarf an qualifizierten und engagierten neuen Mitarbeitern", sagte der dm-Geschäftsführer Erich Harsch am Freitag. Er fügte hinzu: "Im Laufe dieses Jahres rechnen wir noch mit etwa 1.500 Neueinstellungen."

Ehingen (dapd). Die Drogerieketten dm und Rossmann sind grundsätzlich bereit, einige der vor der Entlassung stehenden Schlecker-Mitarbeiterinnen zu übernehmen. "Durch unser Wachstum haben wir immer Bedarf an qualifizierten und engagierten neuen Mitarbeitern", sagte der dm-Geschäftsführer Erich Harsch am Freitag. Er fügte hinzu: "Im Laufe dieses Jahres rechnen wir noch mit etwa 1.500 Neueinstellungen."

Auch Rossmann steht den Beschäftigten der insolventen Konkurrenz offen gegenüber. "In diesem Jahr stellen wir ungefähr 1.000 neue Mitarbeiter ein, darunter werden auch einige ehemalige 'Schlecker-Frauen' sein beziehungsweise sind es bereits", sagte eine Sprecherin.

Bei Schlecker sind von der Zerschlagung des Unternehmens mehr als 13.700 Mitarbeiter - hauptsächlich Frauen - der Anton Schlecker e.K. betroffen. Sie sollen bis Ende Juni ihre Kündigungschreiben erhalten.

Das Interesse an Filialen hält sich bei der Konkurrenz in Grenzen: "Wenn bisherige Schlecker-Standorte geeignet sind, um unser organisches Wachstum weiter vorantreiben zu können, sind wir dafür offen", sagte dm-Chef Harsch. Aber 98 Prozent der Schlecker-Läden seien zu klein.

Auch von Rossmann hieß es: "Die meisten Schlecker-Filialen sind für das Rossmann-Konzept schlicht zu klein." Das Unternehmen habe zum jetzigen Zeitpunkt lediglich grundsätzliches Interesse an etwa 50 bis 80 Schlecker-Filialen in Deutschland.

Der Unternehmensgründer und Geschäftsführer Dirk Rossmann hatte nach eigenen Worten das Ende von Schlecker erwartet. "So traurig das auch für die Mitarbeiter ist, die Zerschlagung war vorhersehbar", sagte er. "Schlecker arbeitet nach wie vor mit Verlust, und dies ist auch in absehbarer Zeit nicht zu verhindern."

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