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Heidi Klum erwartet das "gewisse Etwas"

04.06.2012 | 20:44 Uhr
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Foto: /Hermann J. Knippertz

Einen "Killertipp" hat Heidi Klum nicht für die vier Finalistinnen der ProSieben-Show "Germany's Next Topmodel" ("GNTM"). "Seid einfach ihr selbst, habt Spaß und genießt den Moment", sagte die 39-Jährige am Montagabend bei einem Pressetermin in Köln den Mädchen, die ein wenig verlegen in High Heels und eng anliegendem Glitzer-Mini vor den Journalisten standen.

Köln (dapd). Einen "Killertipp" hat Heidi Klum nicht für die vier Finalistinnen der ProSieben-Show "Germany's Next Topmodel" ("GNTM"). "Seid einfach ihr selbst, habt Spaß und genießt den Moment", sagte die 39-Jährige am Montagabend bei einem Pressetermin in Köln den Mädchen, die ein wenig verlegen in High Heels und eng anliegendem Glitzer-Mini vor den Journalisten standen. Am Donnerstag gegen 23.00 Uhr - dann endet die siebte Staffel von "GNTM" - wird feststehen, wer von den jungen Frauen den begehrten Titel tragen wird und wer den Vertrag mit der Klum GmbH sowie Modelaufträge bekommt.

Entgegen im Internet kursierenden Gerüchten sei noch nichts entschieden, betonte Klum. "Wer Gewinnerin wird, legen wir am Donnerstag fest", sagte die Moderatorin und verriet, was dabei eine Rolle spielt: Das nächste "Topmodel" sollte Klum zufolge "das gewisse Etwas" haben: "Ich muss eine Gänsehaut bekommen, wenn sie mir auf dem Laufsteg entgegen kommt."

Erstmals schickt Klum vier Mädchen ins Finale: Luisa Hartema (17 Jahre) aus dem ostfriesischen Jheringsfehn, Kasia Lenhard (17) aus Berlin, Sarah-Anessa Hitzschke (18) aus Wennigsen bei Hannover und Dominique Miller (22) aus Mannheim. "Wir wollten allen vier Mädchen eine Chance geben, alle vier haben es verdient", sagte Klum.

Jede der vier Finalistinnen hatte sich einen Grund überlegt, warum gerade sie "Germany's Next Topmodel" werden sollte. "Ich möchte nach New York und dort auf den Fashion Weeks laufen", sagte Sarah-Anessa. "Ich liebe es, auf dem Laufsteg und vor der Kamera zu stehen", meinte Dominique. "Ich möchte 'GNTM' als Sprungbrett für eine große Karriere nutzen", erklärte Luisa. Und Kasia schwärmte: "Ich kann nicht ohne und werde alles dafür tun, um den Titel zu bekommen."

15.711 Kandidatinnen hatten sich für die siebte Staffel beworben - 2.300 mehr als bei der sechsten Staffel. 51 kamen in die letzte Runde der im Februar gestarteten Sendung. Nach Senderangaben lag der Zuschauer-Marktanteil im Durchschnitt bei 15,4 Prozent, 2011 waren es etwa zehn Prozent. Prominente wie Tokio Hotel-Sänger Tom Kaulitz und die beiden Supermodels Naomi Campbell und Miranda Kerr waren im Laufe der Staffel zu Gast bei Heidi Klum und ihren Topmodels. Beim Finale werden Justin Bieber, Gossip, Ivy Quainoo und Maroon 5 auf der Bühne der mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Kölner Lanxess Arena stehen. ProSieben überträgt die Show am Donnerstag live ab 20.15 Uhr.

Die Frage, ob aus der Siegerin der siebten Staffel tatsächlich ein "Topmodel" wird, kann selbst Klum nicht beantworten. "Ich finde, dass unsere Mädchen eine Chance haben", sagte die 39-Jährige, die als 16-Jährige bei der ZDF-Sendung "Wetten, dass..?" entdeckt wurde.

Auch die Gewinnerinnen der früheren Staffeln hätten eine Chance gehabt, "die sie vielleicht nicht genutzt haben", stellte Klum mit Blick auf die mühsamen Versuche etwa von Lena Gercke, Barbara Meier und Sara Nuru, im Model-Business Fuß zu fassen, fest. "'Germany's Next Topmodel' ist ein Sprungbrett - nichts weiter." Wer eine Topkarriere als Model machen wolle, müsse ins Ausland gehen. "In Deutschland", sagte Klum, "hast du keine Chance."

dapd

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