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Urteil

Gleiche Rechte für die Homo-Ehe

19.02.2013 | 18:00 Uhr
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Gleiche Rechte für die Homo-Ehe
Eines der beiden Paare, das erfolgreich in Karlsruhe geklagt hatte. Beide dürfen nun Adoptivmütter des zuvor von einer von ihnen adoptierten Kindes sein.Foto: Uwe Anspach/dpa

Es mag nur um eine kleine Gruppe von Homosexuellen gehen, die vom jüngsten Adoptionsurteil des Bundesverfassungsgerichts betroffen sind. Und doch ist das Urteil wegweisend, denn erneut zeigen die obersten Richter, dass an der Gleichstellung von Eheleuten mit verpartnerten Schwulen und Lesben kein Weg vorbei geht. Noch beschränkt sich das Adoptionsrecht auf leibliche Kinder des Partners und nun auch die bereits adoptierten Kinder. Gemeinsam ein Kind adoptieren, das bleibt homosexuellen Paaren weiterhin verwehrt. Damit sind sie im Adoptionsrecht gegenüber Ehepaaren benachteiligt.

Die Politik kann den Prozess der Gleichberechtigung nicht aufhalten. Vor allem die regierende, aber blockierende Union könnte den Verfassungsrichtern eine Menge Arbeit ersparen, wenn sie mit der vollständigen Gleichstellung von homo- und heterosexueller Ehe dem Gericht zuvorkommen würde.

Birgitta Stauber-Klein

Kommentare
20.02.2013
08:33
Gleiche Rechte für die Homo-Ehe
von Vatta | #1

Hat eigentlich irgendjemand schon mal die Kinder gefragt, was die denn eigentlich so wollen? Ich habe mehrere Schwule in meinem Freundeskreis und die...
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3 Antworten
Gleiche Rechte für die Homo-Ehe
von Auntie | #1-1

Kinder wollen vor allem eins geliebt werden. Und wau Sie haben Schwule, die sagen, das "schwule Lebensart" immer nur anders sein wollen?! Im Vergleich zu was. Heteros nein ich sage mal lieber Menschen, die alternativ auf einen Bauernhof leben und die Welt verbessern wollen, Menschen, die "spießerhaft" in einem Reihenhaus leben - und auf keinen Fall es sich mit den Nachbarn verärgern wollen, Menschen, die gerne feiern und in der Stadt leben und für die vor allem Party - Sport und Kultur wichtig sind, Menschen, die den Geschl..akt vor allem als Fortplfanzung betrachten um Gott viele Kinder zu schenken Menschen, die ...
So viele Menschen soviel Lebensstile und überall kommen meistens die Kinder damit klar. Natürlich müssen auch die Kinder damit rechnen von anderen Kindern aufgezogen zu werden, weil deren Eltern ihre Mißachtung an sie weitergeben. Und schon seit Jahrhunderten wachsen Kinder oft mit nur einem Elternteil auf (Krieg, Scheidung etc.) - deren Lebenstil ist auch wohl auch igitt?

Gleiche Rechte für die Homo-Ehe
von Vatta | #1-2

Hallo? Wollen wir mal nicht so aufgebracht reagieren, bitte.

Also wenn ich vom Lebensstil meiner schwulen Freunde rede, habe ich die Bilder vom CSD im Kopf. Das ist "Anderssein" als alle anderen und es sei ihnen auch gegönnt!! Ich wollte hier auf keinen Fall irgendeinen Lebensstil in Frage stellen. Sorry wenn das so rüberkam, denn ich bin der letzte, der anderen vorschreiben will wie sie zu leben haben.

Was ich damit sagen wollte ist, dass sich kaum jemand Gedanken darum macht, was die Kinder eigenlich wirklich wollen. Und ja, neben viel Liebe brauchen Kinder eben auch diese aus mancher Sicht evtl. "Spießigkeit", die Kinder eher als Sicherheit empfinden. Wie eingangs schon geschrieben: Ich wollte als Kind keine 2 Mamis und auch keine 2 Papis.

Wenn Sie jedoch schreiben, dass die Kinder mit den unterschiedlichen Lebensstilen so wunderbar zurecht kommen, dann erklären Sie mir bitte mal wo Sie dieses Wissen hernehmen und wie dann der rasante Anstieg der ADHS Diagnosen zu erklären ist.

Gleiche Rechte für die Homo-Ehe
von KuKu | #1-3

@vatta: Sorry, das Sie Schwule in Ihrem Bekanntenkreis haben, nehme ich Ihnen nicht ab. Das hört sich so vorgeschoben an, um dann den üblichen altbekannten Sermon und die üblichen Vorurteile abzulassen. Sie stellen sich also das normale Leben von Schwule so vor, jeden Tag CSD und abfeiern bis zum abwinken. Glauben Sie auch, dass die Kölner an 365 Tagen im Jahr Karneval feiern? Und dann auch noch ADHS in diesem Kontext unterzubringen. Nein, tut mit leid, Ihr Beitrag ist schlecht verschleierte Hetze.

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2013-02-19 18:00
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