"Bang Boom Bang" wird zehn Jahre alt
28.05.2009 | 07:27 Uhr 2009-05-28T07:27:00+0200
Unna/Bochum. Glückwunsch "Bang, Boom, Bang"! Vor zehn Jahren machte der Kinofilm von Regisseur Peter Thorwarth die Kreisstadt Unna unsicher und einem bundesweiten Publikum bekannt.
Am 28. August steigt im UCI-Kinocenter im Ruhr-Park die große BBB-Jubiläumsparty. Dort läuft der Film seit nunmehr einem Jahrzehnt.
Hunderte Unnaer spielen als Statisten in dem Streifen mit, der unter anderem im Stadion Hertinger Tor, am Flughafen Dortmund, am früheren Baumarkt in Holzwickede und in Unna-Massen gedreht wurde. Die Regie-Crew bezog damals in der alten Stadtwerke-Zentrale an der Zechenstraße Stellung. Dort gaben sich Stars wie Oliver Korritke, Diether Krebs, Christian Kahrmann, Martin Semmelrogge und die Ruhrgebietsgröße Ralf Richter die Klinke in die Hand.
Dass sich Peter Thorwarth für seinen Film sein Unna (dort wuchs er auf und dort besuchte er auch die Schule) ausgesucht hatte, löste in der Eselsstadt so etwas wie Hollywood-Euphorie aus. „Ich warne aber gleich davor zu denken, in dem Film gleitet die Kamera idyllisch die Stadtmauer entlang und zeigt im Weichzeichner das Nicolaiviertel”, sagte Thorwarth vor der Premiere, die natürlich im Filmcenter in Unna gefeiert wurde. Die Gaunerkomödie besticht durch schnelle Schnitte, ein zum Teil derbes Vokabular und natürlich durch ihre aberwitzige Story.
Zur Premiere liefen alle Stars des Films über den roten Teppich, der vor dem Kino an der Massener Straße ausgerollt wurde.
Unna-Trilogie
Nur Ralf Richter fehlte an diesem Tag. Der hatte – sagen wir es vorsichtig – an diesem Tag noch etwas mit der Polizei zu besprechen. Für die Premierenfeier hatte das Produktionsteam das komplette Beo im Bornekamp gemietet. Viele Charaktere im Film tragen Namen von bekannten Unnaer Bürgern. Auch die längst geschlossene Eisenwarenhandlung Lowitzer wird in dem Film erwähnt. Eine halbe Million Zuschauer schauten sich das „todsichere Ding” an.
Zusammen mit den Filmen „Was nicht passt, wird passend gemacht” im Jahr 2002 und dem weniger erfolgreichen „Goldene Zeiten” aus dem Jahr 2006, die ebenfalls von Peter Thorwarth stammen, bildet „Bang Boom Bang” die so genannte Unna-Trilogie.
22:08
Highlight ist die jährliche Aufführung im Westfalenstadion. Im Sommer waren über 2000 Zuschauer da und es wurde von jedem alles mitgesprochen.
18:36
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11:47
Geschmackssache. Mir gefällt Goldene Zeiten um Längen besser als Was nicht passt....
11:24
Leider hat der Regisseur kontinuierlich abgebaut. Was nicht passt wird passend gemacht war schon ein wenig schwächer, Goldene Zeiten ist in meinen Augen grottenschlecht.
10:33
10 Jahre, und noch nichts von seinem Glanz verloren. M.E. der beste deutsche Film aller Zeiten. Ich habe ihn vor ein paar Tagen noch in den DVD-Player geschoben, bestimmt zum 50. Mal.
07:24
Aufjedenfall ein Kultfilm !