Das aktuelle Wetter NRW 10°C
Tatort

Hunderttausend "Tatort"-Fans suchten online den Mörder - Der Täter war Murat 

21.05.2012 | 08:47 Uhr
Hunderttausend "Tatort"-Fans suchten online den Mörder - Der Täter war Murat 
Tatort goes online: Rund 110.000 Fans beteiligten sich an der Mördersuche im Netz.Foto: Foto: Bernd Lauter / Grafik: WAZ New Media

Berlin.  Erfolgreiche Online-Strategie: Über 100.000 Menschen haben sich bei der "Tatort"-Mördersuche im Internet beteiligt. Die ARD löste den Täter nun auf. Es war Murat. In den Minuten nach dem SWR-"Tatort" war der Server der ARD zeitweise abgeschmiert.

Eine Woche lang konnten "Tatort"-Fans selbst Ermittler spielen - jetzt hat das interaktive Rätselraten ein Ende. Die ARD lüftete am Sonntagabend auf ihrer Internetseite das Geheimnis um den Mörder aus dem SWR-Krimi "Der Wald steht schwarz und schweiget": Es war Murat, der den Aufseher Watzlawick getötet hat.

Die ARD hatte die Auflösung des "Tatorts" mit Schauspielerin Ulrike Folkerts als Kommissarin Lena Odenthal offen gelassen und die Zuschauer ermuntert, sich im Internet an der Tätersuche zu beteiligen. Nach Senderangaben machten 109.862 "Ermittler" mit; 20.513 von ihnen tippten auf Murat. Kurz nach dem Tatort brach die Technik der ARD-Server aufgrund des starken Andrangs zusammen. (mit dapd)

Facebook
 
Kommentare
21.05.2012
17:20
Der Schluss im Fernsehen war besser
von meigustu | #2

als ein Mörder im Internet.

Tenor war doch zusammenschweißen aufeinander verlassen können usw. Wenn da die ganze Clique genau das tut was das Opfer wollte ist das schon ein gutes Ende. Spinnt man den Faden weiter und denkt daran wieviele Kohl bis heute dafür achten das er dicht gehalten hat, bekommt das ganze noch eine viel nettere Dimension.

21.05.2012
11:36
Hunderttausend
von Pase_Lacki | #1

Bei 8,37 Millionen Zuschauer haben also 1.3% den Mörder im Internet gesucht, also 98,7% aller Zuschauer sind ohne Mörder ins Bett gegangen. Entweder hat die das nach diesem Tatort nicht interessiert oder aber die Internet-Affinität ist bei vielen eben doch nicht so hoch, wie uns immer suggeriert wird. Ich für meinen Teil möchte gerne, wenn ich einen tatort sehe, diesen auch komplett gucken und nicht nur zur Hälfte. Müssen wir demnächst vielleicht eine Verfolgungsjagd selbst nachfahren? Und was ist dann mit den Zuschauern ohne Führerschein?

Alles in allem ein dämlicher Tatort mit guten Darstellern aber ein dämliches Experiment.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6677541/create

Fotos und Videos
Sie geben alles im Finale
Bildgalerie
ESC 2013
Frühstücksfernsehen
Bildgalerie
Olli Dittrich
Aus dem Ressort
Sila Sahin glänzt bei Let's Dance trotz Trainings-Verletzung
Let's Dance
Let's Dance-Juror Jorge findet Ex-Bachelor Paul unsexy, Simone Ballack hält ihren Schulabbruch für einen magischen Moment, die Jury tanzt Discofox zu Volksmusik, und Moderator Hartwich zitiert aus der Bibel – kurz fragt man sich, wo man da gelandet ist. Ach ja, richtig: Let’s Dance 2013.
Billige Ausrede für ESC-Debakel? ARD-Mann gibt Merkel Schuld
ESC 2013
Deutschland hat sich beim Eurovision Song Contest 2013 in Malmö ordentlich blamiert. Erst verpuffte der "glorreiche" Auftritt von Cascada beim Publikum. Dann patzte die deutsche Jury-Chefin Lena bei der Punktevergabe. Für den ESC 2014 will sich die ARD auf die Songauswahl konzentrieren.