Campino kritisiert Feuilleton-Lob für Heino-Album "Mit freundlichen Grüßen"
19.02.2013 | 16:36 Uhr 2013-02-19T16:36:22+0100
Mainz. Campino (50) ist von den deutschen Kulturjournalisten enttäuscht, weil viele Heinos Cover-Album "Mit freundlichen Grüßen" so gelobt haben. Immerhin sei Heino "30 Jahre lang das Aushängeschild der deutschen Hässlichkeit" gewesen, sagte der Frontmann der Toten Hosen beim SWR UniTalk in Mainz. Das Album sei "taktisch klug gemacht", erschreckend sei, "wer sich da plötzlich in den Staub wirft und Speichel leckt".
Campino, Frontmann der Band Die Toten Hosen, ärgert sich über die seiner Ansicht nach positive Berichterstattung über Heinos Cover-Album "Mit freundlichen Grüßen" . "Ich find' das schon komisch, wie vor allen Dingen das Feuilleton dermaßen unkritisch diese Platte bejubelt und dabei vergisst, dass dieser Mann 30 Jahre lang das Aushängeschild der deutschen Hässlichkeit war", sagte der 50-Jährige in der Sendung "Unitalk" des Südwestrundfunks laut Mitteilung vom Dienstag.
Kaum nehme Heino sich mal ein paar gute Lieder , sei das alles vergessen, kritisierte der Musiker. "Das ist von ihm taktisch klug gemacht und von seinem Management . Aber erschreckend ist eigentlich das Feuilleton und wer sich da plötzlich in den Staub wirft und Speichel leckt. Das find' ich eigentlich das Erstaunliche und enttäuscht bin ich nur vom Feuilleton."
Campino glaubt, Stefan Raab könnte Merkel und Steinbrück im TV-Duell gefährlich werden
Heino stört Campino, von Entertainer Stefan Raab will er offenbar gern mehr sehen - auch zur Diskussion um die Moderation des Kanzlerduells hat der 50-Jährige eine Meinung: Wenn Raab das TV-Duell moderiere, sei es "sicherlich spannender, als wenn etatmäßige Journalisten das übernehmen", sagte der Musiker beim "SWR-Unitalk".
Raab hätte den Vorteil, dass er vollkommen unbelastet in ein Interview gehen würde, begründete Campino seine Unterstützung. Er könne den beiden Kandidaten "gefährlich werden" , weil er die richtigen Fragen stelle, ohne Angst um seinen Job haben zu müssen.(dpa/dapd)
18:29
Campino, ist das nicht der "Punk" der sich vor jedem Auftritt von einer "Hairstylistin" die Haare strubbelig machen lässt.
Und passt Punk (Lebensweise) zu einem Multimillionär.
23:10
Raab ist doch wirklich schon mit jeden Mist im Fernsehprogramm zu sehen und umsonst macht der das auch nicht.
Arbeiten Sie kostenlos?
23:07
Bin großer Hosen Fan, aber das hätte sich Campino wirklich sparen können. Finde ich nicht gut!
13:15
Ich bin weder Fan von Heino noch von Campino. Aber er hat in gewisser Weise recht, auch wenn er sich etwas drastisch ausgedrückt hat. Das Feuilleton ist tatsächlich erstaunlich unkritisch mit Heinos Abum umgegangen, und ich habe mich auch schon gefragt wieso...Die ganze Vermarktung war sehr clever und die Songs sind z.T. lustig anzuhören. Aber Heino bleibt Heino, und er macht aus jedem der von ihm gecoverten Songs einen typischen Heino-Schlager. Und wenn die Feuilletonisten vorher seine "Schwarze Barbara" u.a. kritisiert haben, gibt es eigentlich keinen Grund, dieses Album zu loben - allenfalls den originellen Einfall seines Managements ;-)
10:17
Was ist er doch alt geworden, der Campino. Alt, humorlos und intolerant. Er, der doch jahrelang von der Toleranz gelebt hat.
Ich mag Heino nicht, aber das hier hat er richtg gut gemacht.
Campino: Daumen runter
Heino: Daumen hoch!!!
09:33
Gut, dass wir auf Campinos Meinung problemlos verzichten können. (Sack Reis)
Schade, dass seine Hasstirade auf Heino auch nur mit einer Zeile erwähnt wird...
08:46
Mmmmh - richtig lesen - Campino kritisiert die Medien, nicht Heino.
Ach so:
"...dass dieser Mann 30 Jahre lang das Aushängeschild der deutschen Hässlichkeit war", sagte der 50-Jährige in der Sendung "Unitalk" des Südwestrundfunks laut Mitteilung vom Dienstag."
Das ist natürlich keine Beleidigung.
08:42
mmmh - richtig lesen - Campino kritisiert nicht Heino, sondern die Medien.
21:20
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21:01
Heino wurde doch Jahrelang selber von den Hosen verarscht mit einem Double der regelmäßig vor ihren Konzerten als der wahre Heino präsentiert wurde...Ich bin selber Hosen-Fan, aber in diesem Punkt finde ich Campinos Meinung schon sehr seltsam...Musikgeschmack ist nunmal verschieden...Dieser Kommentar ist einfach überflüssig.
Ich weiss aber noch,wie "humorvoll" Heino sich damals gegeben hat!Einstweilige Verfügung und 10 000 DM Ordnungsstrafe für Norbert Hähnel,dem "wahren Heino".