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Zehn Festnahmen und 22 Platzverweise nach Demo

17.12.2009 | 22:30 Uhr
Zehn Festnahmen und 22 Platzverweise nach Demo

Siegen. Zehn Festnahmen und 22 Platzverweise gab es bei der Antifaschisten-Demo zum Gedenken der Opfer des Bombenangriffs vor 65 Jahren in Siegen. Neun der inhaftierten Personen gehörten dem linken Lager und eine dem rechten Spektrum an. Das teilte die Polizei als Fazit mit.

Die Gedenk-Kundgebung an den Bombenangriff auf Siegen vor 65 Jahren bezeichnete Werner Leis (DGB), einer der Organisatoren des „Siegener Bündnisses für Demokratie”, als insgesamt aber trotzdem gelungen. Es seien weniger Teilnehmer als erwartet auf den Kornmarkt am Rathaus gekommen, was allerdings auch an den eisigen Temperaturen gelegen haben könnte.

Leis zeigte sich erfreut, dass sehr viele junge Leute, Schulen und Jugendgruppen, zur Kundgebung gekommen seien. „Damit haben wir ein qualitativ hochwertiges Zeichen gegen Neonazis und für unsere Position gegeben: Für Demokratie und gegen Rassismus”, sagte der Gewerkschafter.

Nicht an Auftritt der Neonazis gewöhnen

Vielleicht, so Leis weiter, seien die Erwartungen an die Teilnehmerzahl zu hoch gewesen. 2008, so erinnert er sich, habe das „Bündnis für Demokratie” mit 600 Menschen gerechnet, gekommen waren laut Polizei aber 3 000. Die große Resonanz im vergangenen Jahr sei durch das erstmalige Auftreten der Neonazis am Gedenktag der Bombadierung Siegens hervorgerufen worden. „Das hat mehr Leute aufgeregt”, findet Leis und fügt hinzu: „Es wäre eine Schande, wenn sich die Bevölkerung an die Auftritte der Nazis gewöhnen würde.”

Ausdrücklich bedankte sich der DGB-Mann bei der Polizei, die freundlich und kompetent die Kundgebung begleitet habe. Die Beamten hatten allerdings bei aller Freundlichkeit alle Hände voll zu tun. Vom frühen Nachmittag an bis um 23.30 Uhr waren „starke eigene Kräfte” der Polizei Siegen sowie mehrere Hundertschaften aus ganz NRW im Einsatz, teilt Polizeisprecher Uwe Weinhold mit.

Bahnhofsvorplatz völlig abgeriegelt

Es habe zehn Festnahmen gegeben, wovon neun Personen dem linken Lager und eine dem rechten Spektrum zugeordnet werden. Außerdem wurden 22 Platzverweise ausgesprochen.

Die Vorgaben des Einsatzes, Präsenz zeigen und auf Deeskalation setzen, seien voll aufgegangen, so Weinhold. Der Bahnhofsvorplatz sei völlig abgeriegelt worden, um das Aufeinandertreffen von Gewalttätern zu vermeiden.

Als die Demonstranten von außerhalb zum Zug geleitet und abgefahren waren, habe in der Nacht „absolute Ruhe” in der Stadt geherrscht.

Georg Maag

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Kommentare
30.03.2010
18:16
Zehn Festnahmen und 22 Platzverweise nach Demo
von karopulfer | #35

Wer in Deutschland Rechrs Konservativ denkt ist in den Roten-Faschisten gleich ein Nazi.
Die Linke Gruppierungen in Deutschland ANTIFA und gleiche LINKE -Gruppierungen sind für unsere Demokratie viel.gefählicher weil sie noch mit enormen Steuergeldern unterstützt werden.
Ich möchte nicht in eine Räterepublik oder Islamischen -Gesellschaft leben.

13.01.2010
07:23
Zehn Festnahmen und 22 Platzverweise nach Demo
von Markus Müller | #34

Da fällt mir ein:

Wer ganz links herum geht,kommt rechts wieder raus (genauso umgekehrt natürlich) !

Die Erde ist ja keine Scheibe,dürfte rechts wie links bekannt sein.

Beispiel Horst Mahler: Der war RAF - Anwalt,jetzt ist er NPD - Anwalt !!!

Also,es lebe die Mitte: Raus mit dem rechten und linken Pack aus Deutschland !!! Dann ist Ruhe !

19.12.2009
13:33
Blockierter Kommentar.
von Gutmensch | #33

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

19.12.2009
12:24
Zehn Festnahmen und 22 Platzverweise nach Demo
von tassi | #32

Und all diese rechten Verbrechen, die es ohne Zweifel gegeben hat und auch leider immer noch gibt, rechtfertigen linke Gegengewalt......?????
Armes Deutschland!!!!!

19.12.2009
06:18
Zehn Festnahmen und 22 Platzverweise nach Demo
von NAZISRAUSAUSDEUTSCHLAND | #31

#26
Ist das eigentlich so schwer zu begreifen für braune Restgehirne:
Die alliierten Luftangriffe auf Nazi Deutschland waren die Reaktion auf das vom Zaunbrechen eines widerrechtlichen Angriffskriegs mit einer von deutscher Seite nie dagewesenen Menschenverachtung und Brutalität, u.a. die Bombadierung polnischer, holländischer und englischer Städte.
Hinzu kam die Ermordung von mindestens 6 Millionen wehrlosen Menschen, die Gangsterbande von Rechtsaussen verwechselt hier gerne Ursache und Wirkung !
http://www.netz-gegen-nazis.de/

19.12.2009
01:33
Zehn Festnahmen und 22 Platzverweise nach Demo
von Ochnee | #30

Die Moderation sollte doch einmal erläutern warum der Kommentar #2:
Ach wavemaster09, Sie sind wohl ein °armer Willi! Spielregeln kennen Sie und Ihresgleichen anscheinend nicht. Verblendet und sich im Recht fühlen! So kennt man die Autonomen, Grünen, Solid und wie sie alle heißen! Die kommenden Generationen sollen nicht vergessen, was diese Krawallmacher für ein Blödsinn verzapfen!!! Sie haben in einer modernen und intelligenten Gesellschaft nichts, aber auch rein gar nichts zu suchen!!!
Mit normalen, einfachen, mitteleuropäischen Grüßen
nicht den Nutzungsbedingungen entsprach?!????

18.12.2009
23:47
Blockierter Kommentar.
von Dr.Thor | #29

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

18.12.2009
18:42
Zehn Festnahmen und 22 Platzverweise nach Demo
von Wolfgang M. | #28

Warum heißt es eigentlich, Siegen gedenkt der Opfer vom 16. Dezember 1944?
Von über 100.000 Einwohnern waren gerade mal einige Hundert auf der Straße. Viele von denen werden auch nur wegen dem Aufmarsch der Rechten teilgenommen haben.
Und wer missbraucht hier was? In erster Linie geht es doch darum gegen Rechts zu demonstrieren, und nicht um an die fast 400 Toten zu erinnern. Plakate von sog. Antifaschisten mit der Aufschrift Bomber Harris do it again sind zudem mehr als geschmacklos. :-(

18.12.2009
18:25
Zehn Festnahmen und 22 Platzverweise nach Demo
von U.R. | #27

Wehret den Anfängen !
Jeder Nazi ist einer zuviel !

18.12.2009
18:14
Zehn Festnahmen und 22 Platzverweise nach Demo
von Hansi | #26

Nach Focus Berichten sind vier von zehntausend
Deutschen mit dem Nazi Bazillus infiziert.
Einer von zehntausend deutschen Neonazis ist gewaltbereit.
Das soll eine grosse Gefahr sein.
Da habe ich ganz andere Sorgen.

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