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In 25 Jahren 800 000 Euro für die Diakonie gesammelt

09.11.2009 | 21:00 Uhr

Seit 25 Jahren gibt es den Freundeskreis der Kreuztaler Diakoniestation - mit inzwischen tausend Mitgliedern.

Wolfgang Böhringer, Vorsitzender des Freundeskreises der Diakoniestation Kreuztal, dankte seinen Mitstreitern in der Stadthalle. 800 000 Euro haben sie in den letzten 25 Jahren gesammelt. 800 000 Euro für die Arbeit der Diakonie. Grund genug also, das Jubiläum angemessen zu feiern.

„Umfangreich und leistungsstark”

Ohne den Freundeskreis, da waren sich alle Sprecher des Nachmittags einig, hätte das „umfangreiche und leistungsstarke Angebot” der Station weder geschaffen noch aufrechterhalten werden können.

Horst-Helmut Siebel als Vertreter des Stiftungsvorstandes erinnerte an die Diskussionen um die Eingliederung der Kreuztaler Station in den Diakonieverband, die letztlich in die Gründung der Stiftung und die wichtige Sicherung der Eigenständigkeit gemündet seien. „Da ging es auch um die Unsicherheit, ob die Gelder des Freundeskreises später überhaupt noch hier in Kreuztal bleiben”, lobte auch der langjährige Stadtrat die Arbeit des Vereins, den er von Anfang an begleitet hatte. Eingetreten sei er erst später, habe als Vertreter der Stadt zunächst Zurückhaltung geübt.

Bürgermeister Walter Kiß hatte sich ausgiebig im Sonderheft der Kreuztaler Seniorenpost über den Freundeskreis informiert. „Freunde finden” war das Motto des Heftes, Kiß wünschte den Anwesenden, noch viele neue Freunde finden zu können: „Einen haben Sie heute schon gefunden.”

Der Erfolg des Vereins beruht nicht zuletzt auf seiner breiten Basis, die über die Grenzen der Kirchen hinweggeht. Der Buschhüttener Pfarrer Frank Hippenstiel als Vertreter der vier evangelischen Gemeinden Kreuztals - sie sind Träger der Diakoniestation - bedankte sich „für solche Freunde”. Auch sein katholischer Kollege Pfarrer Josef Scyrba gratulierte. Er ist selbst ebenfalls seit vielen Jahren ein Mitglied des Freundeskreises. Die Reden überzeugten, aber im Mittelpunkt sollte das Feiern stehen. Dazu trugen Weigand und Genähr ebenso bei wie Maurizio Quaremba und sein Chor „Chorrekt”, launig eingeführt vom fröhlichen Moderator Herbert Perl. mku

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