Erndtebrück trifft auf „harte Nuss”
12.03.2010 | 19:35 Uhr 2010-03-12T19:35:00+0100Siegen-Wittgenstein. In der Fußball-Westfalenliga hat der TuS Erndtebrück trotz widrigster Trainingsbedingungen vor zwei Wochen beim 2:1-Sieg in Oestrich einen Einstand nach Maß ins neue Jahr hingelegt. Nun wollen die Mannen von Peter Cestonaro beim BV Brambauer nachlegen.
„Mit links”, weiß der Trainer, „wird das nicht gehen.” Schon beim 4:2-Sieg im Hinspiel habe sich der Tabellenzwölfte als „harte Nuss” erwiesen. Außerdem leiden die Wittgensteiner nach wie vor unter dem harten Winter. Soccerhalle oder Straßenläufe – mehr ist für den TuS nicht drin.
Cestonaro kennt die Problematik: „Die Schwierigkeit liegt für uns darin, wieder in den Spielrhythmus zu kommen.” Immerhin: In Oestrich hat das ganz gut geklappt, zumindest 45 Minuten lang habe seine Mannschaft sehr gut gespielt.
Ein Punkt beträgt der Rückstand der Erndtebrücker auf Tabellenführer Erkenschwick, der allerdings ein Spiel weniger ausgetragen hat. Weiterhin bleiben die TuS-Verantwortlichen ihrer Linie treu, um das Wort „Titelgewinn” einen großen Bogen zu machen. „Daran hat sich nichts geändert”, sagt Cestonaro.
In der Landesliga hegt der FC Kaan-Marienborn deutlich offensivere Ambitionen. Dank des Spielausfalls beim TSV Weißtal hat die Mannschaft von Jörg Rokitte erneut die Chance, die Tabellenspitze zu übernehmen. Vor zwei Wochen machte das Unwetter „Xynthia” diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Nun wird beim Hasper SV ein neuer Angriff unternommen. Allerdings: Den Tabellenvierten hat Trainer Rokitte auch noch als Titelaspiranten auf der Rechnung.
Mit der Zielsetzung Klassenerhalt gehen Germania Salchendorf und der SuS Niederschelden in die Rückserie. Während die Germanen (Sonntag bei Schlusslicht SSV Hagen) mit 20 Punkten im abgelaufenen Jahr ihre „Hausaufgaben” gemacht haben, stehen die Schelder vor einem äußerst schwierigen Unterfangen. „Wir wollen das Unmögliche möglich machen”, sagt der neue Trainer Oliver Mack angesichts von fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Und das, obwohl Kapitän Kai Dreysse den SuS Richtung Weißtal verlassen hat, Torhüter Sascha Hoffmann aufgrund eines Bandscheibenvorfalls ausfällt und Manuel Müssener sich kurzfristig einen Kreuzbandriss zuzog.
Wie realistisch der Ligaverbleib ist, das kann auch der Trainer noch nicht abschlißend beurteilen. Es fehlen schlichtweg die Spiele, die einen entsprechenden Eindruck vermitteln könnten. „Ich weiß nicht, wo wir stehen”, sagt Mack im Hinblick auf das, was am Sonntag in Hohenlimburg kommen mag.
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