Der Phoenix fliegt auf den dritten Platz
07.10.2007 | 00:00 Uhr 2007-10-07T00:00:00+0200(car) Phoenix Hagen sorgte gestern Abend für die große Überraschung der 2. Basketball-Bundesliga ProA: Mit 86:73 gewann die Mannschaft von Ingo Freyer beim letztjährigen Erstligisten und aktuellen Meisterschaftsfavoriten BG Karlsruhe. Damit fliegt der Pho
Ingo Freyer vielleicht. Der kommentiert auch einen Coup wie gestern ganz norddeutsch kühl: "Wir waren die bessere Mannschaft und konnten sie von Anfang bis Ende unter Druck setzen", meinte er.
Während 1100 badischen Zuschauer in der Europahalle immer ruhiger wurde, lief der 30-köpfige Fan-Anhang von Phoenix Hagen zu großer Form auf. "Diese Unterstützung hat Spaß gemacht", freute sich Ingo Feyer mit Fans und seinem Team.
In der Anfangsformation gab es wie bisher immer neue Aufstellungen. Philip Günther, zuletzt gegen Weißenfels nur Zuschauer, spielte von Beginn an, "er sollte Taletovic pressen, das hat er gut gemacht", lobte Freyer. Philip wurde später von seinem Bruder Per abgelöst, der es gestern sogar zum Topscorer bei den Hagenern brachte.
Stark war in der Anfangsphase auch Lukas Dawidowski, der den Ex-Iserlohner Brandon Gary glänzend aus dem Spiel nahm und derjenige Hagener mit der längsten Einsatzzeit wurde. Kyle Jeffers markierte Crawford, Matthias Grothe deckte Stefan Svitek gut ab.
Hatten die Hagener schon den besseren Start (16:7), so kamen die Badischen bis zur Pause beim 34:36 wieder heran.
Es entwickelte sich eine stets spannende Partie, in der die Karlsruher den Hagenern die Führung aber nicht mehr entreißen konnten. Mit sieben Zählern Vorsprung ging es beim 57:50 ins letzte Viertel und hier konnte Hagen sogar noch einmal aufdrehen und Karlsruhe am Ende sogar in der Höhe sensationell klar bezwingen.
"Wir haben unseren Rhythmus gefunden", sagte Freyer. "So soll es weitergehen."
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