Regio-Vorfall
Behinderte aus Zug geworfen - Bahn weist Vorwürfe zurück
22.04.2009 | 18:27 Uhr 2009-04-22T18:27:00+0200
Schwerte. Die Bahn wehrt sich vehement gegen den Vorwurf, ein Schaffner habe eine 21-jährige geistig Behinderte am Montag der Regionalbahn verwiesen. Der betroffene Zug sei lediglich mit einem Lokführer besetzt, erklärte ein Bahn-Sprecher. Auch ein Kontrolleur sei nicht vor Ort.
Die Bahn weist alle Vorwürfe, einer ihrer Mitarbeiter habe eine 21-jährige geistig behinderte Frau am Montag der Regionalbahn verwiesen, weit von sich. „Am Haltepunkt Iserlohn gibt es kein Stationspersonal, die DB-Regio-Züge sind lediglich mit einem Lokführer besetzt”, erklärt Torsten Nehring, Bahn-Sprecher aus Düsseldorf.
Mithin gebe es auch keinen Zugbegleiter, der die Fahrberechtigung der Frau nicht anerkannt haben und sie vor die Tür gesetzt haben könnte. „Es macht mich traurig, dass Menschen, gerade Behinderten, so etwas passiert, aber Personal der Deutschen Bahn ist in keiner Weise involviert”, sagte der Sprecher. Ausschließen könne er auch, dass etwa ein Kontrolleur Sabrina Rösener auf den Bahnsteig geschickt habe: „Da ist keiner, die Station gilt als unbesetzt.” Auch der Lokführer sei nicht tätig geworden: „Er hat niemanden gesehen, ebensowenig ist ihm jemand auf dem Bahnsteig begegnet.”
"Privater Vertragspartner"
Auch mit der vermeintlichen DB-Info habe die Bahn nur mittelbar zu tun. Dort hatte ein Mitarbeiter, berichtete der Vater der 21-Jährigen, die junge Frau mit den Worten, er sei nicht zuständig und sie müsse selbst sehen, wie sie nach Hause kommt, hinauskomplimentiert. „Das ist keine Einrichtung der Deutschen Bahn AG, sondern lediglich ein privater Vertragspartner”, sagte Nehring gegenüber der WR.

11:09
Rausschmiss verursacht Aufsehen. Gibt es etwa keinen Zeugen der die Aussage der Bahn als Luege entlarven koennte?
12:33
Wer hier glaubt, die Angaben der jungen Frau und ihres Vaters anzweifeln zu müssen, weil die Frau von einer so genannten geistigen Behinderung betroffen ist, sollte sich ein wenig mit dem Wesen dieses Handicaps auseinandersetzen. Dass die betroffenen Menschen von einer intellektuellen Beeinträchtigung betroffen sind heißt noch lange nicht, dass sie Fakten nicht korrekt wiedergeben können. Und je nach Ausprägung der Beeinträchtigung können sie durchaus auch lesen und sich sogar - wie der zweite Vorfall zeigt - durchaus clever verhalten. Den Vorwurf, der Artikel sei schlecht recherchiert, kann ich im Übrigen überhaupt nicht nachvollziehen.
12:04
Auch ohne Mehdorn scheint nichts besser zu werden.Ferner was ist mit der Frau, die die Behinderte nach hause gefahren hat ? Hat sie sich den ganzen Vorfall auch nur eingebildet ?Oder wird die Bahn gegen sie noch Klage erheben wegen Falschaussage ?
07:48
#20, #21
Wer im Glashaus sitzt... 6 bzw 7 Fehler in einem Satz.
07:10
blaue Hose, weißes Hemd und ein DB -Logo ...
(laut RN )
Vielleicht war das ja schon eine Vorhut der Maischützen?
Aber neee ... die würden eher Helfen ....
03:27
egal was passiert ist: der ganze artikel ist nicht richtig recherchiert und hat wenig fakten....
das ganze hinterher auch nicht...
da paßt einiges nicht-auf beiden seiten!!!
denkt mal nach.....
01:02
Sogar hier schlägt die weit verbreitetede die da oben-Haltung durch.
Die völlig unüberprüfbaren Äußerungen des Vaters und der Tochter sind in Stein gemeißelt und die Bahn lügt.
Und Schuld an allem ist der Onkel Mehdorn, die Privatisierung, der Vorstand oder vielleicht doch Hartz4.
An den Worten des Vaters zu zweifeln kommt vielen da nicht in den Sinn.
23:57
sorry nicht natürlich
23:56
ich glaube die bahnbediensteten müssen analphabeten sein sonst würden sie nich eingestellt
22:18
#15, 18
Warum sollte man den Namen schwärzen. Schon im ersten Artikel ist er ja genannt worden. Offenbar haben die Leute nichts gegen die Veröffentlichung des Namens.