Der Mercedes CLS Shooting Brake kommt im Herbst auf den Markt
04.07.2012 | 11:45 Uhr 2012-07-04T11:45:00+0200
Stuttgart. Im Herbst präsentiert Mercedes den neuen Shooting Brake, die Kombiversion des Coupes von 2004. Ein großes, praktisches Auto mit viel Luxus, das allerdings auch einen stolzen Preis hat.
Wieder schlüpft Mercedes in eine Nische. Im Herbst präsentieren die Schwaben den Mercedes CLS Shooting Brake. Nach der Erfindung des viertürigen Coupes CLS 2004 , kommt nun folgerichtig die Kombiversion Shooting Brake. Mit viel Luxus, vier Motoren und einem praktischen Gepäckraum. Früher war nicht alles wirklich besser.
Hersteller präsentierten auf großen Automessen faszinierende Studien und auf die Frage nach dem Serienanlauf ertönte unisono ein herzhaftes: April, April! Dies hat sich geändert und das ist gut so. So brachte Mercedes 2004 tatsächlich den CLS als berückend schönes viertüriges Coupe in die Serie. Nachdem eine Kombiversion des CLS auf diversen Messen Fachleuten und Publikum den Kopf verdreht hatte, machen die Schwaben nun mit dem CLS Shooting Brake ernst.
Der anmutigste Laster aller Zeiten
Im Herbst kommt der anmutigste Laster aller Zeiten als Serienversion auf den Markt. Der knapp fünf Meter lange Viertürer darf tatsächlich als gelungene Mischung aus Coupe, Kombi und Sportwagen durchgehen. Der variable Innenraum bietet ein Ladevolumen zwischen 590 und 1.550 Liter. Vier Motoren spannen das Leistungsspektrum von 150 kW/204 PS bis 300 kW/408 PS.
Die Aufteilung der Verbrennungskonzepte erfolgt paritätisch in zwei Benziner und zwei Diesel. Die jeweils stärkeren Varianten kombiniert Mercedes auf Wunsch mit dem Allradantrieb '4matic '. Für den CLS Shooting Brake stehen mehr als Dutzend Assistenzsysteme bereit und eine Liste an Wunschausstattungen, deren Stärke sich mit dem Telefonbuch einer Kleinstadt messen lassen kann.
Der zahlungswillige Kunde muss nicht einmal auf den edel-hölzernen Ladeboden verzichten. Zu den Preisen des CLS Shooting Brake hält sich Mercedes noch bedeckt. Unter 63.000 Euro wird sich jedoch nichts tun. Eine Erklärung des ungewöhnlichen Fahrzeugbegriffs 'Shooting Brake' bleiben die Schwaben hingegen nicht schuldig: Der Begriff stammt aus dem Kutschenbau. Es handelt sich dabei um ein Fuhrwerk, das dazu diente, den Widerstand ungezähmter Pferde zu brechen (to break). Es war gleichzeitig mit entsprechenden Aufbauten versehen, um Jagdausrüstung (shooting) zu transportieren. (mid)
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So wie die R-Klasse.
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Glas scheint ja richtig teuer geworden zu sein...