Neue Dienstpflicht
27.10.2009 | 17:40 Uhr 2009-10-27T17:40:00+0100Die erneute Reduzierung der Wehrdienstzeit bringt mehr Probleme als sie löst. Eine Wehrdienstzeit von sechs Monaten ist nicht mehr viel anderes als Zeitverschwendung in Uniform. Die mit der Wehrdienstverkürzung automatische Verkürzung der Zivildienstzeit stellt zudem Wohlfahrtsverbände und andere Anbieter solcher Stellen vor Probleme.
Der Gedanke, die so genannte „Wehrgerechtigkeit” auch in der Realtität wieder einzuführen, ist richtig. Wer erst einmal spekulierte, ob er denn zum Bund müsse oder nicht, konnte oft genug Glück haben und gar keinen Dienst leisten.
Nun hat die Wehrpflicht in Deutschland einen historisch begründeten Sinn. Die Armee sollte nicht mehr Staat im Staate sein. Durch die Verpflichtung von „jedermann” wird sichergestellt, dass Armee und Zivilgesellschaft in Kontakt bleiben und sich kein Kadergedanke hinter den Kasernenmauern durchsetzt.
Wer dies nicht aufgeben will und gleichzeitg das Herumdoktern am bestehenden System sowie die existierende Ungleichheit zwischen der Dauer der Wehr- und Zivildienstzeit beenden will, kommt um eine grundlegende Änderung des Systems nicht herum.
Mein Vorschlag wäre die Einführung einer einjährigen allgemeinen Zivildienstpflicht für Männer. Wer sich freiwillig zum Wehrdienst meldet – etwa weil er eventuell später eine Laufbahn bei den Streitkräften anstrebt –, wird davon freigestellt. Ähnliches gilt heute schon für Polizisten, die ebenfalls nicht eingezogen werden.
Dieser Dienst würde Gerechtigkeit herstellen, erleichterte sozialen Einrichtungen den verlässlichen Einsatz von Zivildienstleistenden, hielte den Ausbildern beim Bund die vielen Unmotivierten vom Hals und sorgte damit gleichzeitig für eine professionellere Armee, die eng mit der Zivilgesellschaft verknüpft bliebe. Ein solcher Dienst könnte sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich auf freiwilliger Basis jungen Frauen offen stehen.

16:55
Mein Vorschlag wäre die Einführung einer einjährigen allgemeinen Zivildienstpflicht für Männer
Hallo Herr Bauer: Das mag Ihre persönliche, aber bitte wohl nicht wirklich Ihre journalistische Meinung sein.
Aus journalistischer Sicht istIhre Forderung ziemlich anmaßend.
Erstens: Warum nur zivildienstleistende Männer ? Warum dannnicht auch Frauen ? Hier wäre die Gleichberechtigung anzusetzen. Schlöießlich dürfen auch Frauen zum Bund und dort an die Waffe. Also bitte wenn Wehrpflicht dann auch inzwischen für Frauen.
Und das ist eben die Crux: Wir sind in einer anderen Zeit angekommen. Frauen und Männer sollen fdür sich entscheiden, ob sie zum Bund gehen wollen. Das soziale Jahr für beide Geschglechter, darüberließe sich trefflich streiten. Ich persönlich haltenicht viel davon.
Aus folgendem grund: Wennjunge Menschen für Ihre ASusbildung (Studiengebühren) zur Kassegebeten werden, dannsollten sie nicht auchnoch zu Dumpingpreisen für soziale Hilfsarbeiten eingesetzt werden. Das ist keuin Dienst an der Gesellsvcjhaft, wohl aber Ausnutzung junger Menschen!
Und genau dazu hat der Staat kein Recht! Deshalb weg mit Zwangsmaßnahmen wie Wehr- oder Zivildienst. Dafür aber ein System anbieten, bei dem junge Leute wirklich eztwasdavonhaben, wennsie sich sozial engagieren. Zum beispiel könnte esdafür Stipendien für ein Studium heben etc. Der ;Möglichkeiten, Anreizezu schaffen, gäbe esviele. Zwang aber ist immer schlecht für die Motivation.
18:03
Manche sind doch so lange mit dem Zug unterwegs und kommen doch gar nicht in den Kasernen an. Dann sind die 6 Monate doch schon rum *lol* So einen ****** können sich auch nur Politiker einfallen lassen !!!! Lasst die Wehrpflicht ganz fallen uns schafft einen Berufsarmee. Aber wie schon gesagt Politiker die Alleswisser und Alleskönner werden es schon richten ..........