Google-Fehler: Alle Webseiten sind böse!
31.01.2009 | 23:48 Uhr 2009-01-31T23:48:00+0100Dortmund. Ein folgenschwerer Fehler hat am Samstag Nachmittag die Suchmaschine Google fast außer Betrieb gesetzt: In allen Suchtreffern wurde vor vermeintlicher "Malware" gewarnt - bösartige Software, die den Computer schädigen könne. Die Folge: Keine einzige Seite konnte per Google geöffnet werden.
Google warnte sogar vor sich selbst: "Ein Besuch dieser Webseite kann Ihren Computer beschädigen (...) wählen Sie ein anderes Ergebnis aus". Hintergrund: Die Suchmaschine arbeitet mit dem Service StopBadware.com zusammen, der Internet-Seiten nach Viren oder anderen schädlichen Programmen durchsucht und bei einem Fund eine Warnung ausgibt. Am Samstag Nachmittag, kurz vor 16 Uhr, schienen plötzlich sämtliche Webseiten "infiziert" zu sein. Natürlich ein Fehler - der aber dazu führte, dass sämtliche Trefferlisten der Suchmaschine unbrauchbar wurden. Wer zum Beispiel nach "DerWesten" suchte, konnte über Google nicht auf das Portal gelangen. Nur über das manuelle Kopieren der Adresse in die Adresszeile des Browsers ließ sich das Problem umgehen.
Gut eine halbe Stunde brauchte Google, um den Fehler zu beseiten, seitdem läuft die Suchmaschine wieder ohne Probleme. Über die Gründe klärt Google im hauseigenen Blog auf: Durch einen kleinen Fehler in der aktuellen Liste von Malware-Seite wurden plötzlich alle Internetseiten als infiziert deklariert. Es handele sich nicht um einen technischen Defekt, sondern um einen simplen, menschlichen Fehler, schreibt Marissa Mayer von Google: In der Liste hatte sich auch der Eintrag "/" eingeschlichen - was bedeutet, dass alle Adressen, die ein "/" beinhalten, als infiziert gekennzeichnet wurden. Allerdings enthält jede Adresse ein "/".
Weltweite Probleme
Die Schwierigkeiten waren nicht nur auf die deutschsprachige Version von Google beschränkt, in etlichen weiteren Ländern waren die Suchergebnisse ebenfalls nicht nutzbar. Leser des Blogs Google Watchblog berichten von Problemen in Indien und Frankreich. Auch andere Dienste wie Google News waren betroffen. Es handelt sich um den ersten größeren Aussetzer des Suchmaschinen-Primus, der weltweit hunderte Server-Farmen unterhält und als einer der stabilsten und zuverlässigsten Internet-Dienstleister gilt.
18:34
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14:00
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13:59
Danke für die Aufklärung.
11:45
Da mich dieses Monopol von google eh so dermaßen ankotzt,nutze ich sowieso die Suchmaschinen,die schon in früheren Zeiten aktuell waren.Die funktioieren auch einwandfrei ;))
11:19
Es handelt sich um den ersten größeren Aussetzer des Suchmaschinen-Primus, der weltweit hunderte Server-Farmen unterhält und als einer der stabilsten und zuverlässigsten Internet-Dienstleister gilt.
Da muss ich aber mal herzhaft lachen.Entweder ist der Redakteur nicht in der Lage vorher zu recherchieren oder die Kungelei des WAZ-Konzerns mit der Wirtschaft nimmt immer groteskere Formen an. Wie auch immer:so ist es eine glatte Proganda pro Google und eine glatte Lüge. Einfach mal googeln,dann erfährt man die Wahrheit über diesen Konzern und seine immer wieder ersten Probleme.
10:53
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22:16
@eller
Einen Scan habe ich auch gemacht. Dank automatisches Updates, Virenscanner und Router jedoch nichts verdächtiges gefunden.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
22:00
ein Backslash auf die Liste setzen ist ja auch blöd,
naja gibt auch bessere und nicht so neugierige Suchmaschinen!
18:57
Zum einen heißt es sicherlich nicht Goolge Watchblog ... die Schreibfehler hier sind beinahe so massiv, wie jene im IKZ.
Zum anderen betrafen die Fehler nicht ausschließlich die Google-Suche, sondern z.B. auch durch die Webmaster-Tools, die einen Angriff vermuteten und ein Captcha gelöst haben wollten.
18:34
Ja, das war echt unheimlich ;)
Ich hab ein Video davon gemacht für die jenigen die es interessiert.
http://blog.polymorph.at/?p=16