Ermutigend
27.09.2009 | 18:36 Uhr 2009-09-27T18:36:00+0200Die Ergebnisse des G-20-Gipfels können sich sehen lassen. In Pittsburgh wurde auf vielen Feldern mehr erreicht, als Skeptiker erwartet hatten. Erster Sieger ist das neue Format selbst.
Die großen globalen Themen Wirtschaft und Klimaschutz werden künftig in einem deutlich größeren Kreis mit neuen Mächten wie China, Indien und Brasilien geklärt. Regelmäßig. Nach drei erfolgreichen Treffen der G-20 seit Ausbruch der Finanzkrise kann das Forum als neue, mächtige globale Institution gelten, die in Zukunft viel über die Geschicke der Welt bestimmen wird.
Die ersten Beschlüsse der neuen Runde sind ermutigend. Zumindest bei den Wirtschaftsfragen. Für Boni, die Finanzmarktkontrolle und Eigenkapitalrichtlinien bei den Banken wurden brauchbare Kompromisse erzielt. Ob sie ausreichen, wird ihre Umsetzung zeigen.
Enttäuschend sind indes die Ergebnisse zum Klimaschutz. Dennoch wäre es verfrüht, dies bereits als Scheitern der G 20 zu werten. Die Interessen der 20 größten Wirtschaftsmächte der Welt unter einen Hut zu bringen, ist zwar weitaus diffiziler als der Konsens der G 8. Aber es sollte der Mühe wert sein. Vor allem beim Klimaschutz.
0mitdiskutieren