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"Dritte-Welt-PC" auch für deutsche Grundschulen

14.10.2008 | 22:16 Uhr

Dortmund. Computer müssen nicht viel Geld kosten. Gerade, wenn sie für Kinder gedacht sind. Wenn es nach der Projektgruppe "KidKom" geht, könnten die "Dritte-Welt-PC" auch in heimischen Grundschulen Einzug halten.

"OLPC" heißt der rund 100 Dollar billige Rechner. (WR-Foto: Knut Vahlensieck)

In Kooperation mit dem Chaostreff Dortmund und dem Wissenschaftsladen e.V. willdie Projektgruppe "KidKom" den "OLPC" bekannt machen. Das Kürzel steht für "One Laptop Per Child" (Ein tragbarer Computer pro Kind). Ursprünglich sind die robusten Geräte nur für den Gebrauch in der dritten Welt konzipiert worden. Finanziert werden sie von einer gemeinnützigen Initiative. Ein Spender bezahlt zwei Rechner, bekommt aber nur einen. Der andere geht als Spende an ein Hilfsprojekt.

Bislang gibt es das nur in den USA und Kanada. Inzwischen bilden sich aber europäische Ableger. In deren Fokus sind Kinder vom Vorschulalter bis zur sechsten Klasse. Mit Hilfe des netzwerkfähigen OLPC-Laptops sollen Kinder die Möglichkeit bekommen, die Welt aktiv zu entdecken, sie neu zu erfinden und auch zu kritisieren. "Wir verhandeln mit mehreren Trägern. Es ist absehbar, dass das Projekt in naher Zukunft an zentralen Punkten der Kinder- und Jugendarbeit, also in Schulen und Kindertreffs, Fuß fassen wird", glaubt Hans-Frieder Hirsch.

Sämtliche Programme sind frei verfügbar und ermöglichen neben dem Internet das Erstellen von eigenen Programmen, die Bearbeitung von Fotos, Texten und Bildern sowie den Kontakt untereinander.

Von Alexander Völkel

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Kommentare
18.11.2008
14:20
Dritte-Welt-PC auch für deutsche Grundschulen
von bioke | #5

Ich glaube auch, daß ein in Massen produziertes Gerät nicht mehr auf schlecht laufende weil recourcenfressende Software angewiesen ist sondern eigene optimierte Software mitbringt oder nach sich ziehen wird. Dann wird allein das Konzept der Interaktivität und gegenseitigen Lehren/Lernens voneinander zum tragen kommen wie es Erwachsene aus dem Internet kennen.
Meiner Meinung nach ist das Gerät dazu sehr gut geeignet wenn sich genügend Unterstützer finden.

16.10.2008
16:18
Dritte-Welt-PC auch für deutsche Grundschulen
von jay silence | #4

A.S. schreibt: Und die Power wird handbetrieben hergestellt.

Das stimmt schlichtweg nicht. Das war in der ursprünglichen Konzeption mal geplant, wurde aber fallen gelassen. Bitte erst informieren und dann meckern.

Hatte Gelegenheit mit einem solchen Gerät herumzuspielen. Zugegebenermassen vergleichsweise langsam, macht aber trotzdem richtig Spass. Die Programme sind anscheinend recht gut auf die Hardware zugeschnitten.

-jsilence

15.10.2008
20:36
Dritte-Welt-PC auch für deutsche Grundschulen
von Volkmar Hinz, Uni Magdeburg | #3

zu#1 (A.S.)
Kennt der Autor A.S.
a) das Gerät aus perönlicher Erfahrung, sowie
b) das Projekt und Konzept (vgl. #2, Sarazin) so genau,

dass er sich einen solchen primitiven Kommentar
erlauben kann?

15.10.2008
20:11
Dritte-Welt-PC auch für deutsche Grundschulen
von Christian Sarazin | #2

Es geht hier an der Stelle aber nicht um HighPerformance PCs sondern um ein pädagogisches Konzept des Lernens zu vermitteln.

Man sollte immer das Aufgabengebiet in Verbindung mit der Hardware betrachten.

Das Gerät ist zum Lernen konzipiert und entwickelt worden, nicht um Rechenleistung für irgendwelche wilden 3D Animationen zu benutzen.

Die OLPCs dienen nicht dem wirtschaftlichem Gewinn, sondern dem Gewinn am Lernerfolg der Kinder, sowie das erziehlen von Zusammenarbeit in der heutigen Zeit.

P.S. Man lernt in der Fahrschule auch nicht auf einem Ferrari Modena, sondern auf einem Auto was ideal ist zum lernen. Man sollte seine Grenzen kennen und sich nicht überschätzen.

14.10.2008
19:18
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Name von Moderation entfernt | #1

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