Wochenmarkt ist einzige Alternative in Westhofen

Von ehemals 16 Ständen auf dem Markt in Westhofen sind noch vier übrig geblieben, das Angebot dementsprechend klein. Die verbliebenen Verkäufer kämpfen für den Verbleib, kommen bei Regen und Sturm. Sechs Menschen aus Westhofen erklären, warum sich das lohnt und der Wochenmarkt für sie so wichtig ist.

Westhofen.. Annegret Engel ist jeden Donnerstag hier, von 8 bis 13 Uhr. Ganz gleich, ob die Sonne scheint, es regnet oder stürmt. "Auch beim Sturm Kyrill war ich hier, habe meine Eier dann irgendwann aus dem Kofferraum heraus verkauft", sagt sie.

Engel ist seit 1998 Leiterin des Wochenmarktes in Westhofen. Damals hat sie ihre Waren noch neben 15 weiteren Händlern verkauft. Heute, 17 Jahre später, sind noch drei andere Wagen da, an denen Blumen, Fleisch und Kleidung angeboten werden.

Es sind nicht viele Kunden, die hierher kommen, meist sind es ohnehin die älteren. Doch aufgeben will Annegret Engel nicht. Sie will dafür sorgen, dass es eine regelmäßige Alternative zum Discounter in Westhofen gibt, dem einzigen Supermarkt in diesem Stadtteil.

Diejenigen, die an die Reichshofstraße kommen, um auf dem Markt einzukaufen, kommen regelmäßig und gerne. Sechs Menschen erklären in unserer Fotostrecke, warum der Markt für sie so wichtig ist.